21.08.2020 08:00 |

Sportzentrum Rif

Die ersten Titelkämpfe im neuen Prunkstück

Mit der Leichtathletik-Landesmeisterschaft Samstag und Sonntag wird die neue Tribüne im ULSZ Rif samt Funktionsgebäude eröffnet. Um 6,6 Millionen Euro entstand ein neues Prunkstück, das dank Obergeschoss viele Stückeln spielt. So sind dort künftig Büros des Salzburger Schulsport-Modells und des Salzburger Fußballverbands untergebracht. Letzter zieht im September ein.

Eigentlich waren die Leichtathletik-Staatsmeisterschaften am 15. und 16. August im ULSZ Rif geplant. Das ging sich nach dem großen Umbau nicht ganz aus. So wird das Schmuckstück, die neue Tribüne samt aufgesetztem Funktionsgebäude, am Wochenende eingeweiht. Und zwar bei der Leichtathletik-Landesmeisterschaft Samstag (ab 16 Uhr) und Sonntag (ab 10).

Knapp zwei Jahre Bauzeit
6,6 Millionen Euro wurden von Bund und Land in knapp zwei Jahren Bauzeit investiert. Durch die Unterkellerung der alten Tribüne konnten dort Umkleide-, Trainer- und Massageräume geschaffen werden. Die 500 Personen fassende Tribüne ist durch aufgesetzte Büros überdacht.

Hörsaal für 100 Personen
Dort zieht neben dem Salzburger Schulsport-Modell (SSM) ab September auch der Salzburger Fußballverband ein. „Zudem gibt es einen Hörsaal für 100 Personen, der von der Uni und anderen Mietern benützt werden kann und etwa bei Meisterschaften als Presse- oder VIP-Raum zur Verfügung steht“, sagt der wirtschaftliche Leiter des ULSZ Rif, Gerold Sattlecker.

Hoffen auf Michi Egger
Ebenfalls neu gebaut wurde der Zielturm für Auswertungen bei Leichtathletik-Bewerben. Der Samstag und Sonntag seine Feuertaufe erhält. Von den drei Salzburger Staatsmeistern in der Südstadt werden Peter Herzog (5000 m) und Matthias Kaserer (Speer) bei der LM fehlen. Dreisprung-Ass Michi Egger dürfte nach ihrem 30. ÖM-Titel aber kommen. „Wenn ihr nix wehtut, ist sie dabei“, sagt Union-Obmann Ernst Grössinger. Der mit 80 Athletinnen und Athleten rechnet - dank der Zusammenlegung mit U16 und U18.

Sprinter Asare und Klampfer mit Bestzeiten
Den Stellenwert von einst hat die Landesmeisterschaft nicht mehr – dennoch wollen einige ihr Talent beweisen. Wie die Sprinter Isaac Asare und Paul Klampfer, die bei der ÖM mit persönlichen Bestzeiten über 100 m (10,69 bzw. 10,84) aufwarten konnten. Oder wie der ÖM-Dritte im Speer, Laurenz Waldbauer. Außer den Union-Sportlern sind fast nur noch Athleten des ÖTB-Nachfolgers LTS Medaillenanwärter.

Herbert Struber
Herbert Struber
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