In Wels

Gefährlicher Kellerbrand: Nachbarhäuser evakuiert

In den frühen Abendstunden wurde die Feuerwehr Wels am Freitag zu einem gefährlichen Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern. Das Feuer soll im Bereich einer Sauna ausgebrochen sein, auch eine Gastherme befand sich im Keller - mehrere kleine Explosionen waren zu hören. Aufgrund der Gefahr wurden die umliegenden Wohnhäuser evakuiert.

Freitag kam es in den frühen Abendstunden in einem Einfamilienhaus in der Europastraße im Welser Stadtteil Lichtenegg zu einem ausgedehnten Kellerbrand. Bei der Anfahrt war bereits aus der Ferne eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Bei Eintreffen wurde die Feuerwehr informiert, dass sich bereits alle Bewohner sowie Haustiere in Sicherheit befinden und dass sich im Keller der Gashaupthahn befindet. Es waren auch kleinere Explosionen hörbar. Aufgrund der möglichen Explosionsgefahr evakuierte die Polizei umgehend die umliegenden Wohnhäuser.

Starke Hitzeentwicklung
Die Feuerwehr drang mit einer Löschleitung unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein. Anhand der Verrauchung tasteten sich die eingesetzten Trupps mit einer Wärmebildkamera zum Brandherd vor. Wegen der starken Hitzeentwicklung wurde parallel zum Innenangriff auch ein Außenangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr vorgenommen um die Brandintensität zu brechen.

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Die Besonderheit bei diesem Einsatz waren die außerordentlich hohen Temperaturen im Kellerbereich. Die Atemschutztrupps waren körperlich zu 122 Prozent gefordert

Einsatzleiter Markus Marehard

Hausbesitzer im Spital
In Summe waren vier Trupps mit schwerem Atemschutz eingesetzt, um das Feuer zu löschen und das Wohnhaus zu entrauchen.Weil der Brandherd unmittelbar im Bereich der Gastherme war, stand auch ein Energieversorgungsunternehmen im Einsatz. Der Hausbesitzer klage über Lungenprobleme, wurde deshalb ins Welser Krankenhaus eingeliefert.

 OÖ-Krone
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Montag, 21. September 2020
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