07.07.2020 07:54 |

Sintflutartiger Regen

Mindestens 50 Tote bei Überschwemmungen in Japan

Die Zahl der Todesopfer in den von schweren Unwettern heimgesuchten Überschwemmungsgebieten im Südwesten Japans ist weiter gestiegen. Mindestens 50 Menschen kamen in der schwer betroffenen Provinz Kumamoto ums Leben, Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden, viele Menschen werden noch vermisst. Die Regierung gab die höchste Alarmstufe aus.

Rekordregenfälle hatten am Wochenende schwere Überflutungen und Erdrutsche in der Region auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu ausgelöst. Allein in der schwer betroffenen Provinz Kumamoto kamen mindestens 49 Menschen ums Leben, elf wurden am Dienstag weiter vermisst. Auch aus der Präfektur Fukuoka wurde eine Tote gemeldet. Die 87 Jahre alte Frau war in der Nacht in ihrem überfluteten Haus gefunden worden. In der Provinz Oita brach eine Eisenbahnbrücke zusammen.

Die starken Niederschläge erschwerten die Bergungsarbeiten der Einsatzkräfte, Helikopter konnten nicht fliegen. Die Regierung gab die höchste Warnstufe für die Insel Kyushu aus.

Unter den Opfern befinden sich 14 Bewohner eines Altenpflegeheims. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

Die Behörden riefen 254.000 Bewohner der betroffenen Provinzen Kumamoto, Kagoshima und Miyazaki auf, ihre Häuser zu verlassen, Schutzräume aufzusuchen und in „höchster Alarmbereitschaft“ zu bleiben. Tausende Haushalte waren ohne Strom, Überflutungen und Erdrutsche haben hohe Schäden verursacht.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.