Wettkampf in Schwechat

Wind bremst Weitenjagd von Weißhaidinger

Sport-Mix
14.06.2020 14:41
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die heuer bislang sensationelle Weitenjagd von Österreichs Leichtathletik-Star Lukas Weißhaidinger wurde in Schwechat-Rannersdorf durch ständig wechselnden Wind, auch mit starken Böen, ein wenig gebremst. Der WM-Dritte, der auf dieser Anlage am 25. Mai schon 68,63 m geworfen hatte, gewann diesmal die beiden Wettkämpfe mit 65,94 bzw. 66,70 m. Er feierte aber dennoch ein großes Jubiläum: Er blieb zum 250. Mal in seiner großen Karriere über 60 m.

Der Traum von den 70 m aber bleibt! „Wenn das so einfach wäre, hätten das ja schon viele geschafft“, meinte Weißhaidinger, der seit zwei Jahren Rekordler mit 68,98 m ist. Den drehenden Wind wollte er nicht als Maßstab nehmen. „Ich konnte heute meine Leistung nicht ganz abrufen, war wohl in der Brust nicht locker genug. Es fehlte etwas der Rhythmus.“

Trainer Gregor Högler meinte: „Wir haben es wieder versucht. Aber der Wind war heute doch störend.“

Olaf Brockmann

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