07.06.2020 08:03 |

Schandflecke sanieren

Zeit der Krise für Verbesserungen nützen

Mit Investitionen den lokalen Unternehmen und Beschäftigen helfen: Bausünden und Schönheitsfehler in der Stadt Salzburg jetzt beheben.

Die Generalsanierung der bröckelnden Mönchsbergstiege ist schon einmal ein guter Anfang. Nach dem letzten größeren Umbau im Jahr 1937 (!) und einer Sanierung eines einsturzgefährdeten Abschnitts vor mittlerweile auch schon wieder zehn Jahren, ist dort nichts mehr unternommen worden. Ende Juli beginnen die bis in das kommende Jahr dauernden Arbeiten an der Stiege. Die Sanierungskosten werden mit rund 700.000 Euro beziffert. Die Mönchsbergstiege ist allerdings nicht das einzige Projekt, das einer Verbesserung bedürfen würde.

Viele Salzburger haben in den vergangenen Wochen ihre Stadt beim Flanieren genossen. Die fehlenden Touristen haben aber gerade in der Altstadt den Blick auf so manche Unschönheit fallen lassen. Der Gang über den Makartsteg mit der Aussicht auf die Salzach und die Festung wird kurz vor dem Ende von den ersten Gebäuden am Hanuschplatz getrübt. Da dürfte es so manchen Besucher erst einmal schrecken, bevor er wenig später in der Getreidegasse und dem Alten Markt wieder besänftigt wird. Weiter zum Residenzplatz, der vor kurzem praktikabel saniert wurde. Ein Brunnen, sonst Staub und Schotter. Eher lieblos geraten.

Noch viel Potenzial für den Bahnhofs-Vorplatz

Wirklich gelungen ist auch auf dem Kapitelplatz einiges nicht. War da nicht ein Brunnen? Jetzt hinter den Autos versteckt. Keine Glanzleistung auch der Bahnhofs-Vorplatz. Gerade um den Bahnhof würde es noch viele Möglichkeiten geben, um den ersten Eindruck nach der Ankunft positiv ausfallen zu lassen. Eine echte Schande ist die Ruine im Koppler Guggenthal, bei der Anfahrt zum Gaisberg. Eine Nachbesserung würde auch dem Rehrlplatz nicht schaden. Und umfassendere Arbeiten entlang des Salzachufers und auch der gesamten Ignaz-Harrer-Straße wären schon seit langem überfällig. Die Linzergasse wäre unter anderem hier als gelungenes Vorbild zu nennen.

Felix Roittner
Felix Roittner
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Dienstag, 07. Juli 2020
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