27.05.2020 03:26 |

36 Menschen starben

Festnahme nach Anschlag auf berühmtes Anime-Studio

Zehn Monate nach dem verheerenden Brandanschlag auf das berühmte japanische Anime-Filmstudio KyoAni mit 36 Toten (siehe auch Video oben) ist der mutmaßliche Täter nach langem Krankenhausaufenthalt verhaftet worden. Der 42-jährige Tatverdächtige, der bei dem Anschlag selbst lebensgefährliche Verbrennungen am ganzen Körper erlitt und weiter bettlägerig ist, wurde am Mittwoch vom Krankenhaus in Kyoto auf eine Wache gebracht, um dort zu seinem Motiv verhört zu werden.

Laut der Polizei hatte der Japaner Shinji Aoba gestanden, im Juli Feuer im Studio Kyoto Animation gelegt zu haben. Er soll eine brennbare Flüssigkeit an dem Gebäude in der Touristenhochburg Kyoto versprüht und daraufhin das Feuer gelegt haben. Dabei schrie er: „Sterbt!“

Motiv soll ergründet werden
Das dreistöckige Firmengebäude brannte aus, 36 Menschen starben, 33 wurden teils schwer verletzt - darunter Shinji Aoba. Sein Motiv ist bisher unklar. Medien hatten berichtet, der Verdächtige habe seine Tat damit begründet, dass das Filmstudio Romane gestohlen habe.

Der Anschlag auf das berühmte Filmstudio, das Zeichentrickfilme für junge Menschen produziert, hatte weltweit vor allem unter Fans japanischer Animationsfilme, sogenannter Anime, für Entsetzen und Trauer gesorgt.

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