Der Einbruch im Video

Wirtschaftsspionage? LASK stellt Strafanzeige

Fußball National
14.05.2020 16:31

Nur einen Tag nach der Festlegung eines Termins für den Meisterschafts-Neustart droht der Fußball-Bundesliga ein handfester Skandal. Gegen Tabellenführer LASK wurde am Donnerstag beim zuständigen Senat 1 ein Verfahren wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Grundgedanken des Fairplay eingeleitet. Die Linzer sprechen nach einem Einbruch bei ihnen (im Video) hingegen von „Wirtschaftsspionage“. 

Die Linzer haben abseits des von der Bundesliga vorgeworfenen Regelbruchs ihrerseits etwa eine Stunde zuvor „Wirtschaftsspionage“ beklagt und von zwei vermummten Verdächtigen berichtet, die in der Nacht auf Mittwoch in die Raiffeisen-Arena in Pasching eingebrochen waren und dort eine Überwachungskamera angebracht hatten.

Siegmund Gruber (Bild: GEPA pictures)
Siegmund Gruber

„Der LASK hat bereits Strafanzeige bei der Polizei eingebracht“, hieß es in der Aussendung, der unter anderem ein Foto der beiden Verdächtigen beigefügt war. Die oberösterreichische Polizei hat am Donnerstagabend bestätigt, dass bei ihr eine Strafanzeige des LASK vorliegt. Es wurden auch bereits „Ermittlungen gegen zwei Personen und mögliche Hintermänner wegen des Verdachts des Einbruchs, des Missbrauchs von Tonaufnahme- oder Abhörgeräten und Wirtschaftsspionage aufgenommen“, teilte Polizeisprecher David Furtner mit.

„Wir sind schockiert“
LASK-Geschäftsführer Andreas Protil meinte dazu: „Aufgrund des bereits zweiten Vorfalls innerhalb kürzester Zeit haben wir uns dazu entschieden, an die Presse zu gehen. Wir sind schockiert, dass es offensichtlich Dritte gibt, die bereit sind, mit krimineller Energie in unser Vereinsgelände einzubrechen, um Wirtschaftsspionage zu betreiben. Die Täter wurden gefilmt und werden nun ausgeforscht“. Die Aufnahmen sollen von der LASK-Pressestelle verschickt worden sein.

(Bild: APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER, GEPA, krone.at-Grafik)

Erst vor wenigen Tagen war bei einem LASK-Training die Polizei aufgetaucht, um zu kontrollieren, dass die Oberösterreicher wie vorgeschrieben in Kleingruppen trainieren und die vorgeschriebenen Abstände einhalten.

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(Bild: KMM)



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