07.05.2020 06:00 |

„Krone“-Interview

Huey Lewis: „Ich werde immer weiterkämpfen“

Huey Lewis And The News waren in den 80er-Jahren eine der wichtigsten Bands für die US-Popkultur. Mit Songs wie „Hip To Be Square“, „The Power Of Love“ oder „I Want A New Drug“ eroberten sie die Charts und Herzen der Fans. Mit „Weather“ erschien unlängst das erste Studioalbum nach 19 Jahren, aber die Band wird es nicht betouren können. Das liegt aber nicht an Corona, sondern an einem Gehörschaden des Sängers, der mit uns frei und offen über seine Gesundheit, seine Karriere und seine Zukunftspläne spricht.

„Krone“: Huey, „Weather“ ist das erste Studioalbum von Huey Lewis And The News nach 19 Jahren, als ihr „Plan B“ veröffentlicht habt. Dabei sind die Songs selbst gar nicht so neu, die habt ihr schon jahrelang auf unterschiedlichen Touren gespielt.
Huey Lewis:
Das ist korrekt, sogar in Europa haben wir ein paar gespielt. Manche Songs sind schon zehn Jahre oder älter. Ich glaube, wir haben zumindest „While We’re Young“ und „My Love Is Killin‘ Me“ gespielt.

Wann habt ihr denn genau damit begonnen, die Songs zu schreiben?
Direkt nach „Plan B“, aber wir hatten keine Eile. Wenn wir Ideen hatten, haben wir sie aufgenommen und wenn es nicht gepasst hat, haben wir die Ideen wieder in die Tonne getreten. Es muss auch passen, was wir veröffentlichen. Wir haben immer gesagt, dass wir ein Album machen, wenn wir zehn Songs fertig haben, doch es bestand nie Eile. In den USA haben wir alle Jahre immer an die 75-80 Konzerte gespielt, es war uns nie fad. Unsere Prämisse war: solange wir gut sind und die Songs gut sind, kann man auch ruhig länger darauf warten. Vor zwei Jahren kollabierte dann mein Gehör und wir mussten nach sieben Songs abbrechen. Wir haben gedacht, dass ich davon wieder geheilt werden würde, aber das passierte nie. Also musste das Projekt eben nach sieben Songs beendet werden und wir wollten sie unbedingt mit den Fans teilen.

Du leidest an der Menière-Krankheit. Wie geht es dir heute, zwei Jahre nach dem Vorfall?
Eigentlich hat sich nichts verändert. Episodenhaft spüre ich, dass sich etwas verbessert, aber es ist viel weniger als ich es mir wünschen würde. Ich habe Tage, wo ich mich besser fühle und an diesen Tagen hoffe ich, dass ich wieder einmal singen kann. Ich kann den Gesang aber nie so lange halten, dass ich eine ganze Probe durchhalten würde. Wichtig ist, dass ich mich so gut wie möglich stabilisiere und dann versuche, noch einmal singen zu können.

Kannst du selbst eigentlich proaktiv irgendetwas für eine Verbesserung der Situation beitragen?
Nicht wirklich. Ich nehme genetisches Zeug, habe spezielle Diäten, ernähre mich möglichst gesund und war wortwörtlich bei allen Arten von Ärzten, Medizinschulen und sogar auf der Stanford University. Auch die ganzheitliche Medizin habe ich schon ausprobiert. Kein Salz, kein Koffein und kein Alkohol. Ich hatte Akupunktur, war beim Chiropraktiker und hatte viele Kopfmassagen. Keiner weiß aber wirklich etwas darüber. Ich kämpfe weiter und hoffe, dass es irgendwann besser wird.

Ist es dir überhaupt möglich, Musik zu hören oder geht das auch nicht?
Ich höre überhaupt keine Musik, es ist sogar unmöglich. Die Die Musik ist störend und kakophonisch für mich. Ich kann überhaupt keine Höhen erkennen. Ich habe tatsächlich seit zwei Jahren keine Musik mehr gehört.

Wie wichtig waren Bezugspersonen wie Familie, Freunde und deine treuen Bandkollegen, als du die Diagnose vor zwei Jahren erhalten hast?
Ich bekam grandiosen Support. Obwohl ich vielleicht nie mehr mit meiner Band spielen kann, waren sie wundervoll in dieser Situation. Als das das erste Mal passierte, war ich so depressiv, das kannst du gar nicht glauben. Ich war zwei Monate im Bett, fastete und nahm sofort 18 Pfund ab. Ich habe meine Diät adaptiert und musste irgendwann einmal realisieren, dass es einfach nichts mehr wird. Man gewöhnt sich an alles, aber ohne meine Familie und meine Kids wäre es wirklich hart gewesen. Ich weiß mittlerweile auch, dass andere Menschen wesentlich schlimmere Schicksale erlitten haben als ich. Manchmal ist es hart sich daran zu erinnern, dass ich ein glücklicher Typ bin, der vielen Vieles zu verdanken hat, aber es ist wichtig.

Kommen wir zum Album - sind eigentlich alle Songs auf dem Album älter oder gibt es auch welche, die vergleichsweise noch halbwegs aktuell sind?
Die Songs wurden in einem Zeitkorsett von 12 bis 15 Jahren verfasst. „Her Love Is Killin‘ Me“ haben wir vor fast 20 Jahren geschrieben. Aber so war das eben, wir haben lange damit herumexperimentiert. Die Hälfte haben wir mit einer Drummaschine aufgenommen, dann steigt plötzlich die Band ein. Eine Version war eine Liveversion, aber nichts hat so richtig funktioniert. Vor etwa drei Jahren haben wir miteinander gejammt und plötzlich kam alles zusammen und es machte Sinn. So schnell kann es dann gehen. Die Nummer ist womöglich der simpelste Song auf dem Album, aber er hat uns am meisten Kraft und Geduld gekostet. Das ist aber oft so, denn bei simplen Songs geht es um das richtige Tempo und Gefühl. Da helfen dir nicht so viele Strophen.

„Weather“ klingt musikalisch so, als hättet ihr das Album direkt nach euren Erfolgsscheiben in den 80er-Jahren aufgenommen. War es auch eure Intention, diese Old-School-Feeling in die Gegenwart zu transferieren?
Wir haben das nicht durchgeplant, aber es passiert einfach so. Wir haben Alben schon immer in allen möglichen Situationen aufgenommen. Einmal Stück für Stück, dann wieder in einer Livesituation einmal komplett durch. „Weather“ ist mehr ein Popalbum, es wurde eher so aufgenommen wie unser Erfolgsalbum „Sports“ und vielleicht klingt es auch deshalb etwas älter.

Die Songs auf „Sports“ habt ihr geschrieben, weil ihr direkt Radiohits haben wolltet. War dieser Hintergedanke auch bei „Weather“ vorhanden?
Ich habe keine Ahnung, was das Radio heute aussagt. (lacht) Wenn ich jetzt behaupten würde, ich schreibe Songs für das Radio, dann müsste ich im Blinden fischen, weil ich das Radio der Gegenwart nicht mehr verstehe. Wir haben einfach nur Songs geschrieben, aber sie sollten so zeitgemäß klingen, wie es uns möglich ist. Ich weiß schon, dass wir keine zeitgemäße Band sind, aber wir haben etwa Pro Tools und andere moderne Aufnahmemethoden verwendet.

Bob Clearmountain, ein alter Begleiter der Band, war auch wieder an Bord.
Korrekt, er hat das Album gemixt. Er hat bis auf vier Alben alle gemixt und ich wollte ihn unbedingt für „Weather“ haben. Ich weiß nicht, ob es so wichtig ist, mit einem beständigen Team immer wieder zusammenzuarbeiten, aber es erleichtert die Sache ungemein. Wir kennen uns alle sehr gut, mögen uns und können auf kurze Wegen Entscheidungen treffen.

Was steckt eigentlich hinter dem Albumtitel „Weather“?
Naja, wir sind Huey Lewis And The News und haben ein Album namens „Sports“. Was passt nun noch dazu?

„Weather“.
Exakt. (lacht) So einfach ist das. Natürlich muss ich nicht extra hinzufügen, dass auch die letzten Jahre etwas stürmisch waren.

Wie ist eigentlich die Chemie zwischen dir und deinen Bandmitgliedern. Manche deiner Weggefährten begleiten dich mittlerweile seit mehr als 40 Jahren.
Musikalisch gibt es keine Chemie mehr, weil wir keine Konzerte spielen können. Ich musste die Jungs gehen lassen. Ich war nie der beste Sänger, aber ich war stets zuverlässig, ansonsten hätte es diese Band nicht mehr als 40 Jahre lang gegeben. Wir haben kaum mal weniger als 80 Shows im Jahr gespielt. Rein mathematisch waren wir aber immer sehr fleißig. Ich vermisse es nicht, auf Tour zu sein und fünf Konzerte die Woche zu spielen. Ich vermisse es aber, zumindest hier und da auf der Bühne zu stehen und die Kameradschaft in diesem Zirkus zu spüren. Wir waren ein 25-Mann-Team, sehr eng zusammengeschweißt, das fehlt mir. Ich fühle mich auch schlecht, weil ich alle im Stich lasse. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf und versuche weiter aktiv, wieder singen zu können.

Es gibt also wirklich noch Hoffnung, dass du irgendwann einmal noch die eine oder andere Show spielen kannst?
Ich kann es nur hoffen. Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass ich mein Gehör stabilisieren muss. Ich hatte schon so gute Tage, wo ich Ansätze von Musik und Höhen hören konnte. Ich gebe einfach nicht auf, etwas anderes ist auch keine Option.

Bist du mit den Jungs aus deiner Band aber trotz allem immer noch in Kontakt? Eben außerhalb der Live-Atmosphäre?
Auf jeden Fall. Bill Gibson, der Drummer, ist einer meiner besten Freunde. Wir haben auch immer noch den Proberaum und das Studio und unsere Assistentin Nina sorgt sich um das Business. Wir machen eigentlich immer noch alles wie früher, nur dass wir keine Musik aufnehmen und keine Konzerte spielen.

Wie fühlt es sich heute an, wenn du zurückblickst und weißt, dass Huey Lewis And The News vor allem in den USA in den 80er-Jahren Musikgeschichte geschrieben und die ganze Dekade mitgeprägt haben?
Welchen Einfluss ich und meine Band auf diese Ära hatten, das müssen Leute wie du bestimmen. Das ist deine Arbeit. (lacht) Ich denke nicht in solchen Dimensionen. Ich weiß nicht genau, wie ich uns selbst bewerten würde. Klar, unsere größten Erfolge hatten wir in den 80er-Jahren, aber wir waren sogar dort schon anachronistisch. Wir waren alte Typen, als wir begannen und sind es heute noch immer. Ich weiß gar nicht, ob man uns in einer bestimmten Dekade festmachen kann, aber ich bin glücklich darüber, dass wir überhaupt jemandem etwas bedeutet haben.

„Sports“ war 1983 euer drittes Studioalbum und ein fulminanter Durchbruch, auf dem sich Hit an Hit reihte. Wie überraschend war es, plötzlich so raketenhaft durchzustarten?
Wir hatten fünf Top-10-Hits von insgesamt neun Songs. Natürlich hat uns das überrollt. „Sports“ kam 1983 raus und wurde ein Jahr davor aufgenommen. Wenn du an diese Ära zurückdenkst, waren die USA eine Radiowelt. Es gab kein Internet, kein YouTube - gar nichts. MTV hat gerade begonnen, aber sogar die haben damals ihre Playlist exakt genau auf die Charts der Radios abgestimmt. Das Radio hat alles regiert. FM-Radio hat damals als alternatives Radio gestartet und wurde auch zum Hit-Radio. Um als Band überhaupt zu existieren, war es unerlässlich, eine Hit-Single zu haben. Wir haben unser Album dann auch selbst produziert, was damals nicht selbstverständlich war. Unser Manager hat das aber gut verhandelt und unser Label davon überzeugen können. Wir wollten die kommerziellen Entscheidungen immer selbst treffen, auch wenn wir mit Fehlern hätten leben müssen. Bis auf „Bad Is Bad“ und das Hank-Williams-Cover „Honky Tonk Blues“ haben wir alle Songs auf das Radio hingeschrieben. Einen Hit wollten wir schreiben. Dass gleich fünf Songs in den Top-10 landen würden, damit konnte niemand rechnen. Wenn ich mir „Sports“ heute anhöre weiß ich, es war eine Blaupause seiner Zeit. Und das war damals die Jagd nach Singles.

In gewisser Weise aber auch zeitlos, weil die Leute sich das Album noch heute gerne anhören.
Es hat irgendwie sein eigenes Leben entwickelt. Das Album ist größer als alle anderen und im Endeffekt wahrscheinlich sogar größer als die Band selbst. (lacht)

Wie hat dieser spontane und schnelle Erfolg euch und eure Persönlichkeiten schlussendlich verändert?
Die Autos, die wir fuhren, waren plötzlich schöner und schneller als davor. (lacht) Als Typen haben wir uns nicht verändert. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir keine jungen Früchtchen mehr waren, sondern schon mit beiden Beinen fest im Leben standen. Schon damals waren wir vielleicht mehr ganz so ambitioniert wie früher, aber das ist okay. Als Kind habe ich rund um die Uhr nur an Musik gedacht, aber es ist auch ganz nett, wenn man andere Interessen im Leben entwickelt.

Die 80er-Jahre waren durchzogen von Kokain, Dekadenz und Hedonismus. Wie haben bodenständige und nette Musiker wie ihr da überhaupt reingepasst?
Als wir mit Huey Lewis And The News begannen, war ich schon 30 Jahre alt und hatte schon zehn Jahre in unterschiedlichen Bands gespielt. Ich war also gefasst genug, sodass mich der Erfolg nicht überwältigt oder wahnsinnig gemacht hat. Ich war mit Phil Lynott von Thin Lizzy und anderen bekannten Musikern befreundet und habe leibhaftig mitbekommen, wie sich bei denen gewisse Dinge entwickelten, als sie Erfolg hatten. Ich habe mir aber nie viel daraus gemacht.

Würdest du sagen, dass du als Mensch und Künstler überhaupt in die 80er-Jahre reingepasst hast?
Ich weiß es nicht. Ich will dich nicht enttäuschen, aber ich denke nicht in diesen Kategorien. Ich kann dir auch keine Fragen wie „Was sind deine zehn wichtigsten Singles deines Lebens“ beantworten. Was sind die fünf wichtigsten Gemälde aller Zeiten? Stell dir vor, du vergisst die „Mona Lisa“. Das akzeptieren die meisten dann nicht. Ich habe mich im Business aber gut gefühlt. Ich war ambitioniert genug an Hits zu arbeiten, weil ich nur so in der Branche existieren konnte. Das große Ziel ist es, Konzerte spielen zu können und dafür zu sorgen, dass Leute bis an dein Lebensende zu deinen Konzerten kommen. Dafür musst du vorher aber eine fundamentale Karriere begründen. Wir haben wirklich hart gearbeitet, um das zu erreichen und als „Sports“ rauskam war uns klar, dass wir für eine Zeit lang im Gespräch bleiben würden und ich mich voll und ganz auf die Band konzentrieren könnte. Ich musste nichts mehr machen, nur um Geld zu verdienen. Das ist immer der Kreativitätskiller. Zum Glück blieb uns das dann erspart.

Deine Band ist auch ein integraler Bestandteil der ganzen amerikanischen Popkultur. Nicht nur durch deine Songs für „Zurück in die Zukunft“, Ende der 90er gab es noch einmal einen Boost, als ihr beim Hollywood-Psychothriller „American Psycho“ vorgekommen seid, als Hauptfigur Patrick Bateman in seiner Yuppie-Wohnung zu den flotten Klängen von „Hip To Be Square“ bestialisch mordet.
Der Song „Hip To Be Square“ („Es ist hip, ein Spießer zu sein“) wurde ursprünglich in der dritten Person geschrieben, aber ich dachte lustiger wäre es, wenn ich es gleich auf mich selbst projizieren würde. In der Rückschau war das vielleicht ein kleiner Fehler, weil der Song zu einer Hymne für die Spießer wurde, was aber niemals meine Intention war. Eigentlich wollte ich nur auf musikalischem Wege ein Phänomen zeichnen, das gerade in den USA das ganze Land überschwappte. Bohemians der 60er-Jahre wollten damals zu Bourgeoisie-Typen der 80er werden. Es gab auch Bücher darüber wie „Bobos In Paradise“ von David Brooks, die dasselbe Phänomen beleuchten und „American Psycho“ machte es schlussendlich auch. Ich kann heute verstehen, warum das alles so gut zusammengepasst hat und so bereue ich nur, dass ich den Texte nicht in der dritten Person behalten habe.

Du warst ja auch erfolgreicher Schauspieler und hast für „Short Cuts“ einen Golden Globe abgeräumt.
Natürlich. Ich bin Künstler und mache alles für Aufmerksamkeit oder Geld. Genau in dieser Reihenfolge. (lacht)

Hatte die Schauspielerei für dich immer die gleiche Relevanz wie Musik?
Schauspielen bedingt künstlerischen Anspruch und Kreativität zur gleichen Zeit. Die Gegensätze haben mich immer angezogen. Musik ist so echt und authentisch, damit durchbrichst du geradezu Wände. In der Schauspielerei schlüpfst du aber in einen anderen Charakter und legst dein eigenes Fell ab. Dieses Zwischenspiel hat mich immer interessiert, zwischen den beiden künstlerischen Polen.

Bist du eigentlich sehr nostalgisch unterwegs? Man könnte es zumindest vermuten, wenn man die neue Single „While We’re Young“ hört.
Ein bisschen vielleicht. Dieser spezielle Song dreht sich um einen Typen, der älter wird, aber noch gar nicht so alt ist. Er ist auch nicht mehr wirklich jung, befindet sich also in einer schwierigen Zwischenphase seines Lebens. Natürlich ist auch immer etwas Autobiografisches in meinen Songs. In sämtlichen. Jeder meiner Songs beginnt aus einer persönlichen Inspiration heraus, aber dann blase ich sie oft bis zur Unkenntlichkeit auf. Es wäre zu langweilig, nur über mich zu singen.

Wenn du deine mehr als 40-jährige Karriere in Huey Lewis And The News rückblickend betrachtest, würdest du etwas ändern? Gibt es Songs, die dir mittlerweile aus irgendeinem Grund am Nerv gehen?
Absolut nicht. Ich habe schon mal darüber nachgedacht, aber da gibt es nichts zu bereuen. Wenn ich einen Song nicht mehr mochte, haben wir ihn einfach nie mehr gespielt. Es ist simpel. Glücklicherweise mag ich alle unsere Hits und bei denen es ja wirklich schlimm gewesen, hätte ich sie irgendwann nicht mehr gemocht.

Hast du dich im Laufe deiner Karriere auch einmal missverstanden gefühlt? Hat man dir oder deinen Songs eine falsche Bedeutung zugemessen?
Das passiert schon mal, aber gewisse Songs können für jeden etwas anderen bedeuten. Das ist doch die Schönheit des Songs, so lebt und atmet er und das macht ihn im Prinzip auch auf längere Zeit hinaus interessant. Ich kann das gut verstehen und es gab niemals Missverständnisse negativer Natur.

Auch wenn du seit zwei Jahren kaum mehr Musik hören kannst - was bedeutet dir Musik an sich?
Die Musik ist so unheimlich therapeutisch. Unglücklicherweise kann ich seit zwei Jahren nicht mehr Musik hören, aber sie heilt. Sie ist eine wundervolle, positive, unterstützende Kraft für jeden auf dieser Welt. Ich hoffe inständig, dass ich sie irgendwann auch wieder genießen kann.

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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