Ortschef ist verstimmt

Rowdys fällten Maibaum: VP-Kritik an „Brauchtum“

Im Winzerort Pfaffstätten, Bezirk Baden, kocht die Seele der VP. Schon in der Nacht auf den 1. Mai schlugen, wie berichtet, Unbekannte zu und schnitten den Maibaum um. Während einige Brauchtum und Jux vermuteten, reagiert Ortschef Christoph Kainz harsch: „Das ist kein Brauchtum, sondern Vandalismus.“

„Jeder, der Brauchtum pflegt, weiß, dass ein Maibaum nur in der Nacht nach dem Aufstellen gestohlen werden darf. Wir verurteilen diese Vorgangsweise auf das Schärfste“, empören sich Bürgermeister Christoph Kainz und JVP-Chef Raphael Schöps in einem Schreiben an ihre Bürger. Der Schock nach der dreisten Attacke in der Nacht auf den 1. Mai sitzt wohl noch tief. Die Bürger sind mit ihrer Meinung eher gespalten. „Bissl übertrieben das Ganze. Dann kann man ja das Brauchtum auch gleich sein lassen“, erklärte gestern ein „Krone“-Leser.

Die Lösung war rasch gefunden. Ein neuer Maibaum wird aufgestellt - und dann wohl besser gesichert.

 Niederösterreich-Krone
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