Drama in Frankfurt

Argentinien-Profis wohnen seit Tagen im Terminal

Was sich anhört, wie eine Sequenz aus dem Film „Terminal“ mit Tom Hanks, ist für drei argentinische Profi-Kicker Sergio Vittor (30), Cristian Guanca (27) und Leonardo Gil (28) Realität geworden: Sie können aus dem Flughafen in Frankfurt nicht mehr raus, leben und schlafen jetzt am Terminal. Wie konnte das geschehen?

Schuld daran ist natürlich die Coronavirus-Krise. Denn: Die drei Profis verdienen in Saudi-Arabien ihr Geld, nur, auch dort ist die Meisterschaft aufgrund der internationalen Krisensituation ausgesetzt. So entschieden sich die Spieler, nach Hause zu reisen. Doch das ist zu Corona-Zeiten eine komplizierte Sache.

Die „Bild“, die über die gestrandeten Profis berichtetete, glaubt um ihr Problem zu wissen: Ihre ursprünglich geplante Reise führte über Frankfurt und Sao Paulo/ Brasilien. Doch aus Brasilien darf niemand mehr ins Nachbarland Argentinien fliegen.

Dem Einreiseerlaubnis muss die Flugbehörde, die Regierung und das Gesundheitsministerium zustimmen. Jetzt sind die Spieler schon mit ihrer Geduld ziemlich am Ende. Gil: „Wir haben an alle Türen geklopft. Es ist eine Schande! Leere Flugzeuge fliegen nach Buenos Aires - um Nicht-Argentinier einzusammeln. Wir verstehen nicht, warum die Regierung uns als Argentinier zurücklässt.“

Brenzlige Lage
Guanca (oben im Bild)  ist sogar mit Frau, zwei Töchtern (6 und 7) und der 56-jährigen Mutter gestrandet. Eine schwierige Sitation, auch, wenn die Menschen am Flughafen sehr hilfsbereit sind und die Familie mit Proviant versorgen.

krone Sport
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Sonntag, 27. September 2020
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