Im Kampf gegen Corona

60 Prozent der Österreicher würden Daten hergeben

Web
03.04.2020 14:09

60 Prozent der Österreicher würden ihre Handydaten zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus dem Staat auf Zeit anvertrauen. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag von „ATV Aktuell“. Ein Drittel (34 Prozent) lehnt die Sammlung und Auswertung der Bewegungsdaten ihres Handys demnach ab.

43 Prozent der insgesamt 506 Befragten gaben an, dass sie ihre Daten anonymisiert zur Verfügung stellen würden, teilte der Meinungsforscher am Freitag per Aussendung mit. 17 Prozent würden die Daten demnach sogar personalisiert übermitteln. Sechs Prozent stimmten für „weiß nicht“ oder enthielten sich ihrer Meinung.

Auch unter den Wählern der einzelnen Parteien zeigt sich ein ähnliches Bild, wobei die SPÖ-Wähler mit 47 Prozent vergleichsweise am meisten gegen eine Datenübermittlung sind. „Ein größerer Teil der Bürger ist in der Krise für weitreichende Maßnahmen zu haben“, lautete jedoch Hajeks Fazit.

(Bild: stock.adobe.com)

„Die Frage ist aber weniger, ob diese Maßnahmen helfen“, so Hajek weiter, „sondern werden die Maßnahmen nach der Krise wieder eingeschränkt beziehungsweise überhaupt eingestellt? Deshalb wurde in der Fragestellung die zeitliche und rechtliche Begrenzung (‘nur für diesen Zeitraum der Corona-Krise‘) eingebaut. Vier von zehn Befragten sind aber trotzdem skeptisch."

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