Ministerin sicher:

Mehrsprachige Info-Offensive für Migranten wirkt

Politik
21.03.2020 12:00

Das Integrationsministerium bietet gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) als Unterstützung zur Bewältigung der Coronakrise in Österreich seit einer Woche ein verstärktes, mehrsprachiges Info-Service für Menschen mit Migrationshintergrund an. Die erste Zwischenbilanz fällt positiv aus: Insgesamt wurden 170.000 Menschen entweder via SMS, Mail, Online oder per Telefon erreicht.

„Nur wenn sich jeder an die Vorgaben hält, kann die Krise bewältigt werden“, betonte Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) erneut die Bedeutung der lückenlosen Umsetzung der Regierungsvorgaben zur Eindämmung des Coronavirus. „Wir haben deshalb für alle Menschen mit mangelnden Deutschkenntnissen ein umfassendes Informationspaket in mehreren Sprachen zum Coronavirus geschnürt“, berichtete die Ministerin.

Hotline für die Schüler (Symbolbild) (Bild: thinkstockphotos.de (Symbolbild))
Hotline für die Schüler (Symbolbild)

Mitteilungen in 13 Sprachen
Neben Deutsch stehen die Mitteilungen mittlerweile in 13 Sprachen (Arabisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Chinesisch, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Kurdisch, Paschtu, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Somali und Türkisch) zur Verfügung. Das Angebot werde bei Bedarf laufend erweitert. In das Angebot eingebettet wurde auch die aktuelle Frauenschutzoffensive der Regierung.

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Nur wenn sich jeder an die Vorgaben hält, kann die Krise bewältigt werden.

Susanne Raab

Hotlines in mehr als zehn Sprachen
In kurzen Info-Videos in aktuell elf Sprachen werden die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln rund um das Coronavirus erklärt. Zusätzlich sollen ab 23. März Hotlines für Migrantinnen und Migranten in mehr als zehn Sprachen aktiviert werden. Dorthin können die Betroffenen Fragen zum Coronavirus richten und erhalten umgehend Antworten, etwa zu Verhaltens- und Hygieneregeln.

Viele Fagen offen
Bereits im Lauf der vergangenen Woche verzeichnete der ÖIF per Telefon rund 1800 Fragen von besorgten Bürgern. Am häufigsten nachgefragt wurde laut Ministerium, wann die Menschen ihre Kurse und Prüfungen machen können. Infos zu Hygienevorschriften, zu Regelungen bezüglich Kindergarten- und Schulbesuch und zu den von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen waren ebenfalls sehr gefragt.

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