18.03.2020 12:47 |

Wende nach F1-Krach?

Ferrari-FIA-Eklat: Zieht Mercedes Protest zurück?

Es war noch bevor die große Corona-Krise in Österreich ausgebrochen ist, als krone.at vom geheimen Deal zwischen dem Welt-Autosportverband FIA und Ferrari berichtete. Damals waren alle Formel-1-Teams empört wegen der Vorgehensweise. Nun scheint es aber einen neuen Deal zu geben, der plötzlich alles ändert. Den zwischen Mercedes und Ferrari.

Demnach soll Mercedes seinen Protest gegen die Geheim-Vereinbarungen von Ferrari und FIA, begonnen damals wegen eines Motorschummels 2019, zurückgezogen haben. Grund für die plötzliche Kehrtwende: Eine Besprechung auf höchster Ebene zwischen Mercedes und Ferrari.

Denn der Daimler CEO Ola Källenius soll laut „Motorsport.com“ Ferrari-Chef John Elkann vor dem abgesagten Rennen in Australien getroffen haben. Sie hätten sich entschieden, die Protest-Frage ruhen zu lassen, damit der Sport nicht noch mehr Image-Schaden bekommt, schreibt „motorsport.com“.  Der Teamchef der Silberpfeile, Toto Wolff, bekam von Daimler-Boss Ola Källenius die Ansage, die Vereinbarung zwischen FIA und Ferrari zu akzeptieren. Der Österreicher, der bisher die treibende Kraft hinter dem Protest gegen Ferrari war, muss nun den Beschluss der Alpha-Tiere befolgen.

Kein Ende des Protests
Ob das das Ende des Protestes gegen Ferrari ist, ist fraglich. Denn jetzt sind immer noch sechs Teams daran interessiert, ob 2019 bei Ferrari alles mit rechten Dingen zuging, allem vor an Red Bull Honda. McLaren, Renault, AlphaTauri, Racing Point und Williams gehören noch zur Allianz. Und was auch den Protest schwächt: Die kleineren Teams sind durch die Verschiebung der Saison enorm unter finanziellen Druck geraten. Es ist anzuzweifeln, dass sie sich mit Problemen aus dem Jahr 2019 beschäftigen werden.

krone Sport
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