08.03.2020 12:04 |

„Schlechter Scherz“

Rätsel um Kurz-kritisches Posting von Berater

Gerald Fleischmann ist als Leiter der Stabstelle Medien im Kanzleramt auch für die Kommunikationsstrategie von Sebastian Kurz (ÖVP) zuständig. Dennoch verbreitete am Wochenende ausgerechnet sein Twitter-Account scharfe Kritik an einem Auftritt des Kanzlers zum Coronavirus. Fleischmann erklärte danach, die rasch gelöschte Nachricht nicht verfasst zu haben. Es habe sich jemand „einen schlechten Scherz“ erlaubt.

Der Screenshot des über Fleischmanns Account verschickten Tweets hatte den Samstag über die Runde gemacht. „Was für eine peinliche Inszenierung! Warum muss der Kurz eine Konferenz zur AUA und zu Flugverkehr und Grenzkontrollen machen, was geht ihn das überhaupt an!? Lasst den Anschober machen! Da fühl ich mich wohler“, stand da zu lesen.

Verlinkt wurde ein Bericht über die Pressekonferenz, bei der Kurz gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Freitagabend unter anderem Gesundheitschecks an der Grenze zu Italien angekündigt hatte.

„Schlechten Scherz erlaubt“
Der Tweet wurde zwar rasch wieder gelöscht, ein Screenshot machte auf Twitter allerdings die Runde. Nach einer längeren Schrecksekunde erklärte Fleischmann dann, er habe den Tweet nicht selbst verfasst: „Es hat sich jemand einen schlechten Scherz erlaubt; wie sich jeder denken kann, ist dieser Text natürlich nicht von mir“, twitterte der Kanzler-Berater. Eine nähere Erklärung gab Fleischmann allerdings nicht ab.

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