Wahlkampf-Aktion

Feministin wirft aus Protest 10.000 Euro auf den Kohlegrill

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07.07.2010 14:40
Um gegen die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen zu protestieren, hat die Vorsitzende der schwedischen Feministenpartei 100.000 Kronen (rund 10.000 Euro) ins Feuer geworfen. Gudrun Schyman erklärte zu der Wahlkampfaktion auf der Insel Gotland, dass es sich bei der Summe genau um jene Geldmenge handle, die schwedische Frauen pro Minute weniger erhielten als ihre männlichen Kollegen.

Ihre Partei hätte das Geld auch für ein Inserat ausgeben können, hätte dafür aber nur eine halbe Seite in einer Tageszeitung bekommen, erklärte Schyman. "Deshalb haben wir uns gedacht, es ist das Beste, wenn wir das Geld einfach anzünden", rechtfertigte sie die Aktion, bevor sie die Scheine auf den Kohlegrill legte.

Das Geld stammt übrigens nicht aus der Parteikasse, eine Werbeagentur übernahm stattdessen die Kosten. Die Finanzierung wäre für die "Feministiskt Initiativ" übrigens auch kaum zu übernehmen gewesen. Die Partei ist nicht im Schwedischen Reichstag vertreten und bekommt deshalb auch keine Parteienförderung.

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