05.01.2020 12:21 |

„Gesundheit wichtig“

Buschbrände: Werden Australian Open verschoben?

Tennis-Star Novak Djokovic hält eine Verschiebung der Australian Open für möglich, sollte eine durch die Buschfeuer entstehende Dunstglocke über Melbourne die Gesundheit der Spieler beeinträchtigen. Der Serbe räumte zwar ein, dass ein späterer Beginn des ab 20. Jänner angesetzten Grand Slams der letzte Schritt sei, aber man müsse darüber diskutieren. Djokovic ist Präsident des ATP-Spielerrates.

Der 32-Jährige gab an, dass Leute aus seinem Team mit „Tennis Australia“ über dieses Thema bereits gesprochen hätten. „Ich denke, Tennis Australia wird wahrscheinlich dazu gezwungen sein, aufgrund der Situation spezielle Regeln zu erlassen“, sagte Djokovic in Brisbane. „Es ist schwierig, da es einen Zeitplan gibt. Aber die Gesundheit ist mir wichtig, und allen anderen auch.“ Der Spielerrat würde sich vor den Australian Open mit dem Thema befassen.

Bezüglich der Buschfeuer-Opfer meldeten sich nach Beispielen aus der Herren-Lager nun auch Tennis-Damen zu Wort. Simona Halep macht es aber nicht von Assen abhängig, ob sie spendet oder nicht. Vielmehr möchte sie jedes Mal, wenn sie ihren australischen Coach Darren Cahill anschreit, 200 Dollar für diesen Zweck spenden. „Das wird eine Menge Geld einbringen“, meinte die Rumänin.

Die australische Weltranglistenerste Ashleigh Barty kündigte an, ihr Preisgeld vom anstehenden WTA-Saisonauftakt in Brisbane spenden zu wollen. Die Französin Alize Cornet wiederum hat einen anderen Zugang: „Ich werde für jeden meiner ‘Drop Shot Winner‘ während des ‘Australian Swing‘ 50 Dollar spenden“, meinte die ehemalige Freundin des österreichischen Ex-Wasserspringers Constantin Blaha. Die Deutsche Julia Görges hingegen hält sich an die Asse, spendet dafür pro Stück 100 Dollar.

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