32.000 in Zügen oder auf Bahnhöfen gefundene Gegenstände sind heuer bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) abgegeben worden. 35 Prozent konnten den Eigentümern zurückgegeben werden. Taschen, Koffer und Rücksäcke liegen in Sachen „Lost & Found“ an erster Stelle, aber auch Musikinstrumente und eine Kaffeemaschine wurden vergessen, berichteten die ÖBB am Dienstag.
2019 wurden bei den Bundesbahnen rund 10.000 gefundene Taschen, Koffer oder Rücksäcke abgegeben. Abgeschlagen auf Platz zwei folgen Elektronik und EDV-Geräte, die fast 5000 Mal verloren gegangen sind. Geld, Wertpapiere und Bankkarten wurden 4200 Mal an einem ÖBB-„Lost & Found“-Standort abgegeben. Davon 107 teils höhere Geldbeträge, die oft im Bankomaten oder am zweithäufigsten am WC gefunden wurden.
104 Musikinstrumente
Fast 90 Gegenstände pro Tag oder rund 600 Objekte pro Woche wurden von ehrlichen Findern abgegeben. Neben weiteren Klassikern wie Bekleidung (3900 Stück), Ausweise und Dokumente (2300 Stück) oder Schlüssel (1800 Stück) wurden heuer 104 Musikinstrumente gefunden. Neben Trompeten, Klarinetten und Querflöten war erstmals auch ein Didgeridoo dabei. 17 dieser Instrumente wurden wieder abgeholt, die restlichen dem Fundamt übergeben. Von 15 abgegebenen Geigen und Violinen konnten 13 Stück ihren Besitzern retourniert werden.
Die in Linz gefundene Espressomaschine wurde hingegen nicht mehr abgeholt.
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