28.12.2019 20:30 |

Herzzerreißendes Video

Hitzewelle: Radfahrer rettet Koala vor Verdursten

Extreme Hitze erschwert der Feuerwehr in Australien weiter die Arbeit. In Südaustralien riefen die Behörden angesichts von Temperaturen von 42 Grad Alarmstufe Rot aus. Sorgen bereitet die Wasserversorgung in Sydney, wo an diesem Wochenende die nächste Hitzewelle eintraf. Weltweite Schlagzeilen machte unterdessen ein von Radfahrern auf Instagram veröffentlichtes Video mit einem Koala (siehe Video oben).

Das offensichtlich durstige Beuteltier war in der Nähe von Adelaide mitten auf der Straße gesessen, auf das Rad eines der Sportler geklettert und hatte sich Wasser einflößen lassen. Dann verschwand es wieder im Busch.

„Dieser Koala kam direkt auf mich zu, als ich hinunterfuhr, und kletterte auf mein Fahrrad, während ich ihm Wasser gab“, schrieb die Radfahrerin auf Instagram. „Es gab etwa ein Dutzend Radfahrer um mich herum (alles Männer), die sich das ansahen, und einige meinten, dass es wirklich das Beste war, was sie je gesehen haben. Was für eine wirklich wunderbare Erfahrung.“

Knapp vor Weihnachten hatten australische Tierschützer zwölf Koalas vor einem Buschfeuer bei Sydney gerettet. Wie die Tierschützer mitteilten, kletterten die Retter auf mehrere Bäume, um drei Koala-Männchen, fünf Weibchen und vier Jungtiere in Sicherheit zu bringen, deren Lebensraum durch ein riesiges Feuer in den Blue Mountains in der Nähe von Sydney bedroht ist.

Feuerwehr im Dauereinsatz
Die anhaltenden Brände gefährden mittlerweile auch die Wasserversorgung in der Metropole Sydney. Die Feuerwehr konzentrierte sich darauf, die Wasserwerke, Pumpstationen, Leitungen und andere Infrastruktur rings um die größte Stadt des Landes zu schützen.

Durch die neue Hitzewelle könnten sich die Buschbrände besonders in der Nähe des Warragamba-Dammes ausweiten, der der Wasserversorgung von 80 Prozent der fünf Millionen Einwohner Sydneys dient. Asche und verbranntes Material könnten die Qualität des Wassers verschlechtern.

Im Kampf gegen die massiven Brände werden die Feuerwehrleute jetzt von der Armee unterstützt. Sie soll bei der Koordinierung der Brandbekämpfung helfen.

Kronen Zeitung

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