Gefahr erheblich

Lawine in Osttirol! Keine Verschütteten am Berg

Tirol
28.02.2026 12:00

Auch an diesem Wochenende reißt die Serie an Lawinen nicht ab. Am späten Vormittag wurde in der Granatspitzgruppe in Osttirol ein Lawinenabgang gemeldet. Es handelte sich jedoch um eine Negativlawine. Die Gefahr in vielen Teilen Tirols ist erheblich.

Gegen 11.40 Uhr wurde am Samstag in der Granatspitzgruppe in Matrei in Osttirol ein Lawinenabgang gemeldet. Wie die Leitstelle Tirol auf Anfrage der „Krone“ mitteilt, war vorerst noch unklar, ob jemand verschüttet wurde. 

Neben der Bergrettung Matrei und den Lawinenhunden standen auch die Helis „Martin 4“ und die „Libelle Tirol“ im Einsatz. Nach wenigen Minuten war klar, es handelte sich um eine Negativlawine.

Meldung von Negativlawinen wichtig
Bereits vor Wochen appellierte die Leitstelle Tirol, auch Negativlawinen – also Lawinen, bei denen niemand verschüttet wurde – zu melden. „Je nach Beschreibung der Einsatzörtlichkeiten kann es dennoch zum Einsatz von Rettungskräften kommen, um die Situation vor Ort zu verifizieren. Die Information über eine Negativlawine ist jedoch wichtig für die anrückenden Einsatzkräfte“, heißt es. Ein Alpinnotruf kann unter 140 abgesetzt werden oder über die SOS EU ALP-App gemeldet werden.

Gefahrenstufe nach wie vor erheblich
Auch wenn die Lawinengefahr auf Tirols Bergen im Vergleich zu den vergangenen Tagen abgenommen hat, ist weiterhin Vorsicht geboten. In weiten Teilen des Landes herrscht Stufe 3 (von 5). Diese ist die Kritischste für Wintersportler. Rund die Hälfte aller Todesopfer gibt es bei dieser Stufe.

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