20.12.2019 06:06 |

Verkehrsvision

Gaisberg-Bahn von Süd aus

Interessanter Denkanstoß aus der HTL Hallein: Warum nicht mit einer Seilbahn auf den Gaisberg von Salzburg-Süd aus schweben? Das Projekt bringt viele Vorteile. Größter Pluspunkt: Die Anbindung an die Stadt könnte völlig autofrei funktionieren.

Städtische Seilbahnen erleben weltweit einen Höhenflug. Eine Chance auch für Salzburg, meinen die Schüler. Laura Mayr vom Bautechnik-Zweig erklärt, was die Verkehrssituation grundlegend verbessern würde: „Wir bauen am P&R-Süd ein Parkhaus mit 500 Pkw-Plätzen und 52 für Busse.“ Von dort startet eine Seilbahn über Glasenbach auf den Gaisberg – die ersten Meter als Schienenbahn, dann schwebend.

Das Seil ist hier zwar fast dreimal so lang wie bei der vieldiskutierten Variante von Guggenthal aus. Die „Südbahn“ hätte aber viele Vorteile.

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Die Anbindung ist perfekt. Man könnte sich so auch eine teure Sanierung der Gaisberg-Straße ersparen.

Roland Hermanseder, Direktor an der HTL Hallein

„Aus der Innenstadt ohne Auto auf den Gaisberg – das wär doch was“, spricht Roland Hermannseder, HTL-Direktor und Architekt, die hohe Abgasbelastung am Gaisberg an. Die Schüler machten sich auch bei Lokalaugenscheinen ein Bild. Weitere Gruppen entwarfen ein Gipfelhotel gleich neben einer Bergstation. Eine Kostenschätzung gibt es nicht. „Auf jeden Fall billiger als die Mini-U-Bahn“, will der Direktor die Politik zum Umdenken bewegen.

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann
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