Zu einem Zimmerbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Obertum am See in Salzburg am Freitagnachmittag alarmiert. Besonders heikel machte den Einsatz dabei der Zusatz „Hund eingeschlossen“. Vor Ort musste es deshalb schnell gehen – und eine Scheibe eingeschlagen werden.
„Menschenleben und Tiere haben bei uns natürlich Vorrang“, sagt Obertrums Ortsfeuerwehrkommandant Andreas Stemeseder zur „Krone“. Dass bei einem Brand ein Haustier eingeschlossen ist, käme zum Glück nur selten vor. „Die Nachbarin hat beim Anrufen bereits erzählt, dass ein Hund in der Wohnung ist und sie das Feuer schon durch das Fenster hindurch sieht.“
„Zum Glück kein Kampfhund“
Schwierig bei solchen Einsätzen sei es allerdings, einzuschätzen, ob nicht eventuell auch von einem verängstigten Tier eine Gefahr für die Feuerwehrleute ausgehen könnte. „Man muss mit jeder Größe rechnen. Zum Glück war es kein sogenannter Kampfhund, sondern ein Labrador“, so Stemeseder.
Weil die Haustüre verschlossen war, wurde rasch auf ein Fenster ausgewichen, dieses eingeschlagen und das Tier von einem Atemschutztrupp befreit. „Dem Hund, der Cheesecake heißt, geht es gut“, weiß der Kommandant. Die Bewohner selbst hätten im Ort die Sirenen mitbekommen und kurz darauf erfahren, dass es bei ihnen brannte.
„Um nicht auch noch einen Wasserschaden in der Küche zu verursachen, haben wir mit CO2 gelöscht“, erzählt Stemeseder. Das Feuer selbst ist aus bislang unbekannter Ursache am Ceranfeld ausgebrochen. Insgesamt war die Feuerwehr mit 48 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz.
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