16.12.2019 11:59 |

Streik-Chaos in Paris

Züge und U-Bahnen ausgefallen, 600 km Stau

Die Protest gegen die geplante Pensionsreform in Frankreich haben zum Wochenbeginn wieder ein Verkehrschaos ausgelöst. Die Autos stauten sich im Großraum Paris auf einer insgesamten Länge von mehr als 600 Kilometern. Seit fast zwei Wochen stellt die Mehrheit der Mitarbeiter der Pariser Verkehrsbetriebe aus Protest die Arbeit ein. Mittlerweile werden Befürchtungen laut, dass die Streiks sogar bis Weihnachten anhalten und Frankreichs Hauptstadt weiter ins Chaos stürzen könnten.

In Paris sind am Montag erneut zahlreiche U-Bahn-Linien und Nahverkehrszüge ausgefallen, auch der öffentliche Fernverkehr ist stark eingeschränkt. Die französische Bahn bittet ihre Fahrgäste derzeit, anstehende Reisen zu verschieben.

Fahrt zum Arbeitsplatz als Martyrium
Die Fahrt zum Arbeitsplatz wird so für viele Pariser zum Martyrium. Trotzdem unterstützt eine Mehrheit der Franzosen auch weiterhin die Proteste gegen die unbeliebte Pensionsreform. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zwischenzeitlich offenbar zu einem Einlenken bereit

Streiks könnten bis Weihnachten andauern
Premierminister Edouard Philippe hatte in der vergangenen Woche Zugeständnisse bei der Pensionsreform gemacht, die den Gewerkschaften aber nicht ausreichen. Einige der Gewerkschaften signalisierten bereits, dass sie auch an Weihnachten den Streik nicht aussetzen wollen. Die Regierung drängt derzeit darauf, dass in 42 Einzelsparten zersplitterte Pensionssystem in ein einheitliches System zu überführen.

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