07.12.2019 11:11 |

„Kann schlimm enden“

Asylwerber (29) drohte in Behörde mit Amoklauf

Weil sein Asylverfahren noch immer nicht abgeschlossen war - allerdings hatte der Mann selbst erforderliche Unterlagen bis dato noch nicht übermittelt -, ist ein 29-jähriger Verdächtiger am Freitagmorgen in der Einwanderungsbehörde im Wiener Bezirk Josefstadt ausgerastet. Er bedrohte die Mitarbeiterin und drohte überdies mit einem Amoklauf. Die Polizei war rasch an Ort und Stelle.

Kurz vor 10 Uhr erschien der 29-jährige Verdächtige aus Nordmazedonien im Asylamt am Friedrich-Schmidt-Platz. Bereits im Jahr 2014 hatte er erstmals einen Aufenthaltstitel beantragt, so Polizeisprecher Harald Sörös am Samstag. „Aufgrund nicht erbrachter Unterlagen konnte das Verfahren bis dato nicht abgeschlossen werden.“

Aus Provokation „Kiefer gebrochen“
Das jedoch wollte der Mann nicht akzeptieren und sah plötzlich rot. Er bedrohte die 30 Jahre alte Magistratsbedienstete, „dass es schlimm enden könne“, sollte er den Aufenthaltstitel nicht sofort erhalten, und er „Amok laufen“ müsse. Auch prahlte er damit, erst vor Kurzem jemandem aufgrund einer „Provokation den Kiefer gebrochen“, zu haben, um seine Drohungen zu untermauern, berichtete Sörös.

„In Psychiatrie eingewiesen“
Der Bürokollegin der 30-Jährigen gelang es zwischenzeitlich die Polizei zu alarmieren. Nur wenig später konnte der 29-jährige Verdächtige angehalten werden. „Aufgrund zahlreicher wirrer Angaben wurde er auch einem Amtsarzt vorgeführt und von diesem in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen“, so der Sprecher. Der Verdächtige sei wegen schwerer Nötigung angezeigt worden.

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