04.12.2019 05:00 |

Anstieg um 1,8 Prozent

Politikergehälter: 441 € mehr für den Präsidenten

Die Politikergehälter steigen wie berichtet auch im Jahr 2020 - und zwar um 1,8 Prozent. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der das 2,8-Fache eines Abgeordneten verdient, darf sich daher über 441,30 Euro mehr Bruttomonatsgehalt (24.957,40 Euro) freuen.

Aber freilich nicht nur Van der Bellen: Sebastian Kurz bekommt nach seiner Rückkehr ins Kanzleramt ein Plus von 394 Euro - macht dann 2020 monatlich 22.283,40 Euro brutto für den alten und wohl neuen Kanzler. Der Grüne Werner Kogler erhielte als Vizekanzler im neuen Jahr 19.609,40 Euro - ein Plus von 347 Euro für jenen Arbeitsplatz, den Heinz-Christian Strache (FPÖ) heuer vorzeitig räumen musste.

Die Nationalratsabgeordneten sind der Ausgangspunkt für die Gehaltspyramide der Politiker. Ihr Salär steigt im kommenden Jahr um knapp 161 auf 9092 Euro an. Davon ausgehend werden alle anderen Bezüge berechnet. Für den Kanzler wird das Abgeordnetengehalt mit 2,5 multipliziert, der Vizekanzler erhält das 2,2-Fache eines Abgeordneten.

Landeshauptleuten winkt Plus von 322 Euro, Ministern 315 Euro
Minister erhalten das doppelte Abgeordnetengehalt, danach folgen Staatssekretäre, Klubobleute und Volksanwälte. Landeshauptleuten winkt im kommenden Jahr ein Plus von 321,50 Euro (18.183,30 Euro). Die Minister der neuen Regierung erhalten 315,20 Euro (17.826,70 Euro) mehr, der Nationalratspräsident darf sich über 331 Euro (18.718,10 Euro) zusätzlich freuen.

Grundsätzlich gilt die Gehaltserhöhung automatisch. Der Nationalrat kann aber auch eine Nulllohnrunde beschließen, wie er das im Vorjahr nach der Nationalratswahl 2017 sowie in den Jahren nach der Finanzkrise, 2009 bis 2012, getan hatte.

Wobei die Kalkulationen heuer etwas komplizierter sind als sonst - weil eben besonders hohe Bundesbezüge im Vorjahr nicht angehoben wurden und die Berechnung in diesen Fällen daher von einer etwas niedrigeren Basis aus startet. Für Landespolitiker gab es im Vorjahr dagegen keine Nulllohnrunde. Somit werden die Landesräte mit monatlich 16.365 Euro (plus 289,40 Euro) künftig etwas mehr verdienen als die bisher mit ihnen „synchronisierten“ Staatssekretäre mit 16.044 Euro (plus 283,60 Euro).

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