01.12.2019 12:33 |

Kritik an Performance

Meinl-Reisinger: Rot und Blau „beklemmend“

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger gibt sich entsetzt über den Zustand von SPÖ und FPÖ, die vermutlich mit ihrer Partei künftig gemeinsam die Opposition bilden werden: „Ich finde es beklemmend“, erklärte die pinke Obfrau am Sonntag.

In der einen oder anderen Sache „tut es weh beim Zuschauen“, sagte Meinl-Reisinger in der ORF-„Pressestunde“, ohne ins Detail zu gehen. Die Performance der SPÖ missfällt ihr offenbar schon länger, denn die NEOS-Chefin meinte, dass sie sich bereits in der Vergangenheit eine lautere und vor allem mehrstimmigere Stimme in der Opposition gewünscht hätte. Auch Politexperte Peter Filzmaier analysiert in der Sonntagsausgabe der „Krone“ die „blau-rote Abwärtsspirale“ der beiden Parteiverlierer.

„Ich schone die SPÖ nicht“
Dass ihre Partei mit den Sozialdemokraten einen sehr schmalen Untersuchungsgegenstand für den gemeinsam beantragten U-Ausschuss zur Casinos-Causa gewählt hat, verteidigte Meinl-Reisinger: „Ich schone die SPÖ nicht.“ Die anderen Parteien, darunter auch die Grünen, hätten nur auf einen längeren Zeitraum gedrängt, um die Untersuchungen zu verwässern.

Die Grünen hat Meinl-Reisinger nicht ins Boot geholt, weil „wir das nicht müssen“. Außerdem habe sie nach einem Telefonat mit deren Chef Werner Kogler die ÖVP herausgehört, mit der ja koalitionsverhandelt werde. Daher gebe es da offenbar einen Interessenskonflikt.

Burgendland-Wahlkampf mit „Micky-Maus-Zahlen“ im Budget
Was die Burgenland-Wahl angeht, hat Meinl-Reisinger die Hoffnung auf einen erstmaligen Einzug, hätten die NEOS doch auch in ländlichen Regionen ihre Stärke bewiesen. Dass es schwierig werde, wisse man, da man mit „Micky-Maus-Zahlen“ im Wahlkampfbudget auskommen müsse und auch keine bekannte Persönlichkeit habe. Doch würden die NEOS den Anspruch, auch im Burgenland im Landtag vertreten zu sein, nicht scheuen.

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