Disziplinarverfahren

Waffen-Unfall in Linz: Soldat schießt Freund an

Beim Hantieren mit seiner Glock 19 in einer Linzer Wohnung löste sich Mittwochabend aus der Pistole eines Mühlviertler Kadersoldaten (25) plötzlich ein Schuss. Sein Linzer Freund (26) erlitt deinen Durchschuss im Schulterbereich. Der Getroffene ist nicht in Lebensgefahr, musste im Spital aber operiert werden.

Warum der Unteroffizier in der Wohnung seines Freundes in der Linzer Zollamtstraße mit einer Pistole hantiert hat, ist noch unklar. Offenbar hätte er am Donnerstag Schießausbildung gehabt.

9-mm-Projektil
Fest steht, dass sich gegen 21.30 Uhr aus seiner Glock 19 ein 9-mm-Projektil gelöst und den Linzer getroffen hatte. Der Schütze schlug Alarm und begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Unter den eintreffenden Polizeibeamten befand sich zufällig auch ein Notfallsanitäter, der den Verletzten gemeinsam mit dem herbeigerufenen Notarzt erstversorgte. Der Verwundete wurde ins Kepler Uniklinikum gebracht und erfolgreich operiert - er befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Vorfall geschah in der Freizeit
„Wir können den Vorfall bestätigen“, sagt Oberstleutnant Gerhard Oberreiter, Sprecher des Militärkommandos Oberösterreich. Allerdings legt er Wert darauf, dass der Vorfall in der Freizeit und mit einer privaten Pistole passiert sei. Oberreiter: „Gegen den mutmaßlichen Schützen ist ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden.“ Der Unteroffizier, der seit Jahren in der Lehrkaserne in Freistadt Dienst verrichtet, hat auch eine Waffenbesitzkarte.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung/krone.at

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