Pleite gegen Syrien

Das war‘s! Lippi als China-Teamchef zurückgetreten

Der Italiener Marcello Lippi ist nach nur vier Pflichtspielen als chinesischer Fußball-Nationaltrainer zurückgetreten. „Ich übernehme die volle Verantwortung und gebe hiermit meinen Rücktritt bekannt“, sagte der 71-Jährige nach der 1:2-Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Syrien am Donnerstag in Dubai.

In der Gruppe A belegen die Chinesen nach vier Partien mit fünf Punkten Rückstand den zweiten Platz hinter Syrien. Nur die Gruppensieger sind fix in der dritten Runde der asiatischen WM-Qualifikation. Vier Runden sind noch zu spielen.

Lippi, der sein Heimatland 2006 in Deutschland zum WM-Titel geführt hatte, hatte Chinas Nationalmannschaft erst im Sommer nach einer kurzen Auszeit wieder übernommen. Zuvor war er von 2016 bis zum vergangenen Jänner angestellt gewesen. Interimistisch war sein Landsmann Fabio Cannavaro verantwortlich, der aber im April nach nur knapp zwei Monaten wieder zurückgetreten war.

Iran unter Druck
Unter Druck ist auch Marc Wilmots als iranischer Teamchef. Der Iran, Stammgast bei WM-Endrunden, unterlag am Donnerstag in Amman gegen den Irak mit 1:2 und ist in der Gruppe nur Dritter. Der Irak hält nach vier Spielen bei zehn Zählern. Salzburgs Takumi Minamino traf indes per Elfmeter beim 2:0 von Japan in Kirgistan, die Japaner halten weiter beim Punktemaximum. Clubkollege Hwang Hee-chan spielte mit Südkorea 0:0 im Libanon, die Koreaner verteidigten damit in ihrer Gruppe Platz eins.

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Mittwoch, 27. Mai 2020
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