02.11.2019 13:56 |

Eltern in Angst

Täglich rollen 8000 Wagen durch Lavamünd

Das Zählgerät, das bei der Neuen Mittelschule in Lavamünd angebracht worden ist, beweist: Täglich rollen 8000 Fahrzeuge, darunter 1400 Lastwagen, über die Lavamünder Straße durch den Ort. Die Schüler trauen sich längst nicht mehr, zur Schule zu radeln. Doch auch an der Bushaltestelle lauert täglich große Gefahr.

„Kein Schüler bei uns fährt mit dem Fahrrad. Die Kinder haben Angst“, weiß Amtsleiter Martin Laber.

Auch jene Stelle im Ort, an der die Volksschüler die Straße überqueren müssen, birgt Gefahren, wie die „Krone“ bereits berichtet hat. „Niemand lässt sein Kind da drübergehen“, sagt Wolfgang Gallant, der Sprecher der Bürgerinitiative.

Von der Lavantbrücke zur NMS ist der Gehweg so schmal, dass die Schüler Angst haben, ihn zu benutzen. Vizebürgermeister Emmerich Riegler: „Für die neue geplante Brücke, die im Zuge des Hochwasserschutzes gebaut werden soll, ist ein eigener Geh- und Radweg vorgesehen.“ Aber bis zum Neubau der Lavantbrücke dauert es noch.

Und nach der Brücke in Richtung Schule wartet eine lang gezogene Kurve. „Dort ist es völlig unübersichtlich, der Verkehr rollt den ganzen Tag“, weiß Riegler. Auch bei der Haltestelle an der Seite der Schule lauert Gefahr.

Eine der wichtigsten verkehrsberuhigenden Maßnahmen wäre eine 30 km/h-Zone. Riegler: „Wir machen Druck, damit die rasch wie umgesetzt wird.“ Auch bei der Bushaltestelle seien Maßnahmen zu setzen: „Wenn der Bus auf der Fahrbahn hält, gibt es mehr Platz für die Schüler, die dann im geschützten Bereich sind.“

Kennen auch Sie Gefahren auf Schulwegen? Senden Sie diese an schulweg@kronenzeitung.at oder an Kärntner Krone, Krone Platz 1, 9020 Klagenfurt, Kennwort „Sicherer Schulweg“

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