31.10.2019 23:15 |

Kim „zufrieden“

Nordkorea: Mehrfach-Raketenabschussrampe getestet

Ungeachtet internationaler Kritik treibt Nordkorea sein umstrittenes Raketenprogramm voran. Das kommunistische Regime hat am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) den erfolgreichen Test einer großen Raketenabschlussrampe vermeldet, die mehrere Geschosse gleichzeitig abfeuern kann. Machthaber Kim Jong Un habe sich „zufrieden“ gezeigt, meldete die Staatsagentur KCNA.

Bei dem Test sei das „Dauerfeuersystem“ der Abschussrampen überprüft worden. Man sei somit in der Lage, eine Gruppe von feindlichen Zielen durch einen Überraschungsangriff „vollkommen zu zerstören“, hieß es.

UNO-Sicherheitsrat hatte Raketenabschüsse untersagt
Wenige Stunden zuvor hatte Nordkorea nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte zwei Kurzstrecken-Geschosse abgefeuert. Laut einer Resolution des UNO-Sicherheitsrates ist Nordkorea der Abschuss solcher Raketen untersagt. Nach Angaben der südkoreanischen Streitkräfte flogen die Geschosse 370 Kilometer weit in einer maximalen Höhe von 90 Kilometern. Sie sollen in der Nähe der Hauptstadt Pjöngjang gestartet worden sein, bevor sie ins Japanische Meer stürzten.

Nordkorea hat heuer bereits eine Reihe von Raketen getestet. Das verarmte und weitgehend isolierte Land hatte unlängst auch mit der Wiederaufnahme der Tests von Langstreckenraketen gedroht. Die Führung in Pjöngjang reagierte damit auf den Appell von fünf europäischen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates, seine atomare Rüstung aufzugeben.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).