Grotesk

Ex-Streithansl Fischl als Mediator bei der FPÖ

Steiermark
31.10.2019 09:00
Porträt von Gerhard Felbinger
Von Gerhard Felbinger

Das mutet aber jetzt wirklich grotesk an. Harald Fischl, Steirer, ehemaliger FPÖ- und BZÖ-Abgeordneter, Ex-Präsident des Fußballklubs GAK, gibt den Mediator im Krieg zwischen HC Strache und den Bundes-Freiheitlichen. Ausgerechnet Fischl möchte man sagen, denn der Fürstenfelder ist (oder war) im Land bekannt dafür, keinem Streit, sei es nun vor Gericht oder wo auch immer, aus dem Weg zu gehen.

Dass sich der gelernte Kellner und spätere Immobilien-Krösus - etwa der Gürtelturm in Graz, die „Kräutergarten“-Pflegeheime gehörten Fischl-Gesellschaften - wieder aufs politische Parkett begibt, verwundert. Im „Steirerkrone“-Gespräch erläutert der mittlerweile in Wien und auf Mallorca lebende Oststeirer die Gründe. Er kenne beide Seiten, hätte schlicht nicht länger mitanschauen wollen, was da an Porzellan zerschlagen werde.

Außerdem sei Fischl „altersmilde“ geworden, so sein Umfeld, harmoniebedürftig. Dass man bald „aus dieser Kiste herauskommt“, glaubt Fischl aber nicht. Es hätte zwar in den letzten Tagen eine „Abrüstung der Worte“ gegeben, aber es werde schwierig...

Hotelprojekt auf Mallorca
Neben der Mediatoren-Tätigkeit kümmert sich der „Ex-Streithansl“ übrigens intensiv um ein Hotelprojekt auf Mallorca. Vor knapp drei Jahren hatte er im Südwesten der Insel das Hotel „Mar i Pins“ ersteigert - für stolze 12,6 Millionen Euro. Die Immobilie war übrigens im Besitz eines wegen Wirtschaftskriminalität verurteilten russischen Unternehmers. Bis dato ist das Haus noch nicht eröffnet.

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