27.10.2019 10:10 |

Kollision vor Brücke

Verheerender Unfall: Zwei Tote, sieben Verletzte

Ein verheerender Unfall am Samstagabend in Vorarlberg hat zwei junge Burschen (19 und 21) das Leben gekostet. Eine 23-jährige Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen, eine 16-Jährige wurde schwer verletzt. Sie alle hatten in einem Pkw gesessen, der mit dem Wagen einer Familie kollidierte. Die fünf Insassen im zweiten Auto - darunter zwei Mädchen - wurden leicht verletzt.

Die beiden Fahrzeuge waren nach Angaben der Polizei gegen 18 Uhr kurz vor der Losenbachbrücke auf der Landstraße zwischen Schwarzenberg und Egg kurz vor der Losenbachbrücke zusammengestoßen. Im einen Fahrzeug befanden sich ein 19-Jähriger am Steuer, am Beifahrersitz ein 21-Jähriger sowie am Rücksitz zwei junge Frauen im Alter von 16 und 23 Jahren. Der Lenker war von Schwarzenberg nach Egg unterwegs, als er plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet.

Zusammenstoß kurz vor Brücke
Im rechten Winkel kollidierte das Fahrzeug dann kurz vor der Losenbachbrücke mit dem Pkw einer Familie aus dem deutschen Landkreis Ravensburg - am Steuer saß ein 45-Jähriger, seine 40 Jahre alte Frau war als Beifahrerin unterwegs und die drei Töchter, acht Jahre alte Zwillinge sowie deren ältere Schwester im Alter von elf Jahren, saßen auf der Rückbank.

Für den jungen Lenker und seinen Beifahrer kam nach dem Unfall jede Hilfe zu spät, sie hatten derart schwere Verletzungen erlitten, dass sie noch am Unfallort starben. Die 23-jährige Mitfahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde per Hubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen. Die 16-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt, auch sie mit dem Heli abtransportiert.

Die Familie im zweiten Auto erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen und wurde ins KH Bregenz gebracht.

Ermittlungen zur Unfallursache
An beiden Autos entstand Totalschaden. Die Ermittlungen bezüglich der Unfallursache sind im Gange, beide Fahrzeuge seien sichergestellt worden, hieß es. Eine Alkoholisierung des 45-Jährigen konnte nicht festgestellt werden. Im Einsatz stand eine Vielzahl an Kräften: rund 40 Helfer der Feuerwehr, 25 Sanitäter, drei Notärzte sowie das Kriseninterventionsteam mit zehn Personen. Auch die Bundespolizei war mit mehreren Streifen an Ort und Stelle, ebenso standen drei Hubschrauber bereit, hieß es.

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