21.10.2019 15:50 |

Ganz Europa betroffen

Immer mehr echt wirkendes Filmgeld im Umlauf

In ganz Europa wird seit Mitte des Jahres immer häufiger täuschend echt aussehendes Filmgeld zum Bezahlen eingesetzt. Aus diesem Grund warnt nun das Bayerische Landeskriminalamt davor, sogenanntes Movie Money entgegenzunehmen. Dessen Verwendung gilt als Geldfälschung, die bestraft wird.

In einem aktuellen Fall wollte ein französisches Brüderpaar in einem Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest mit einem „Movie-Zwanziger“ bezahlen. Die aufmerksame Bedienung erkannte jedoch die Fälschung und verständigte die Polizei.

Dutzende Fälle alleine Bayern
Wie das Landeskriminalamt am Montag auf Twitter mitteilte, habe es in Bayern im September fast 50 Fälle von betrügerischem „Movie Money“ gegeben, in den ersten beiden Oktoberwochen kamen dann noch mehr als 40 Fälle dazu. Gefälscht würden insbesondere 5-, 10-, 20- und 50-Euro-Scheine, hergestellt würden sie überwiegend in Asien.

Scheine müssen deutliche Hinweise tragen
Als „Movie Money“ werden Banknoten bezeichnet, die für die Unterhaltungsbranche, Filme oder Zaubershows hergestellt werden. Sie müssen sich in Größe und Farbe von echtem Geld unterscheiden und deutliche Hinweise tragen, dass es sich nicht um echtes Geld handelt. Sehen die Scheine echtem Geld zu ähnlich, sind sie illegal. 

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