18.10.2019 08:05 |

Angst vor Lärm:

Aufregung um Ausbau der S 4 Bürger auf Barrikaden

Nach zahlreichen schweren Unfällen will die Asfinag die S 4 zwischen dem Knoten Mattersburg und dem Knoten Wiener Neustadt (NÖ) ausbauen. Anrainer sind jedoch dagegen: Sie befürchten mehr Verkehr, Feinstaub, Abgase und eine Zunahme des Lärms. Sogar eine Bürgerinitiative soll deshalb nun gegründet werden.

Elf Menschen verloren zwischen 2000 und 2018 auf der S 4 bei Verkehrsunfällen ihr Leben, etliche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat der Betreiber Asfinag nun eine umfangreiche Ausbauoffensive angekündigt. So ist zwischen dem Knoten Mattersburg und dem Knoten Wiener Neustadt (NÖ) die Errichtung einer baulichen Mitteltrennung geplant. Außerdem soll die Schnellstraße künftig einen durchgehenden Pannenstreifen erhalten, und bei den Auffahrten sind verbesserte Beschleunigungsstreifen geplant.

Die Volkspartei bekennt sich klar zu diesen Maßnahmen. Besorgt sind indes viele Menschen in den Anrainergemeinden wie Bad Sauerbrunn: Sie befürchten, dass dann auf der S 4 durchgehend Tempo 130 gelten wird. Dadurch gebe es mehr Feinstaub und eine höhere Lärmbelastung. In Bad Sauerbrunn etwa formiert sich deshalb eine Bürgerinitiative, um gegen die befürchteten Auswirkungen zu kämpfen. Ortschef Gerhard Hutter versteht die Sorgen.

Kronen Zeitung

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