Beim Schneechaos leisteten die Feuerwehren Außerordentliches. Möglich gemacht wurde dies durch tausende Freiwillige und Arbeitgeber, die sie für die Einsätze freigestellt haben.
Angesichts der Frühlingstemperaturen ist es fast nicht mehr vorstellbar, dass sich das Land vor rund einer Woche noch unter einer dicken Schneeschicht befand. Für die Feuerwehren bedeutete der verspätete Wintereinbruch Einsätze am laufenden Band. Sie verbrachten drei Tage ohne wirkliche Verschnaufpause, fernab der Familie.
Die Freizeit für andere
Der Großteil der Einsatzkräfte sind Freiwillige. Viele mussten sich von ihrem Arbeitsplatz freinehmen, um helfen zu können. Dass sie freibekommen, ist genauso wenig selbstverständlich, wie sie ihre Freizeit oder Urlaub für das Gemeinwohl opfern. „Ein besonderer Dank gilt daher auch den Unternehmen und Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter immer wieder für Einsätze freistellen. Ohne dieses Verständnis wäre eine Bewältigung solcher Lagen nicht möglich“, wird bei der Feuerwehr betont.
Professionelle Arbeit
Umso beeindruckender ist die Bilanz: 230 Feuerwehren mit 3000 Mitgliedern bewältigten 1164 Alarmierungen – flächendeckend und professionell. Hunderte Straßen wurden geräumt, Infrastruktur gesichert und reihenweise feststeckende Autos herausgezogen. Personenschäden gab es keine. „Die Feuerwehrmitglieder haben erneut Außerordentliches geleistet“, lautet der einhellige Tenor.
Analyse für die Zukunft
Jetzt geht es für die Einsatzkräfte an die Analyse, wie man bei künftigen Extremwetter-Ereignissen noch besser reagieren und sich straffer organisieren kann – ohne dass das Freiwilligenwesen überstrapaziert wird. Denn fest steht: Dieses Freiwilligensystem ist einzigartig und gerade bei solchen Großereignissen von unschätzbarem Wert!
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