15.10.2019 16:02 |

Technisches Malheur

Aktionsplan nach Großpanne bei Notruf-Telefon

Eine technische Panne ließ die Alarmglocken schrillen - oder auch nicht, denn am Montag, waren, wie berichtet, 122, 133 und 144 für mehrere Stunden nicht immer sofort erreichbar! Der Netzbetreiber bittet nun alle Blaulichtorganisationen an einen Runden Tisch, für einen neuen Notfallplan!

Feuerwehr-, Polizei- und Rettungsnotruf für Stunden zeitweise nicht erreichbar! In Österreich ist so ein Szenario eigentlich unvorstellbar, doch ist es tatsächlich vorgefallen. Auch einen Tag nach dem technischen Malheur des Festnetzanbieters A1 vom Montag ist die Aufregung und auch die Verunsicherung in ganz Österreich noch deutlich spürbar.

„Gibt es keinen Plan B?“
„Wie kann so etwas passieren? Gibt es keinen Plan B?“, fragte die „Krone“ sofort nach. „Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich nicht um einen flächendeckenden Ausfall des Festnetzes handelte, sondern es gab lediglich hin und wieder Probleme mit der Erreichbarkeit“, antwortete Unternehmenssprecher Jochen Ohnewas-Schützenauer darauf am Dienstagvormittag.

Runder Tisch soll neuen Plan bringen
Zudem kündigte das Unternehmen an, einen Runden Tisch zu veranstalten, an dem alle heimischen Blaulichtorganisationen beteiligt sind. „Es bedarf einer intensiven Nachbesprechung“, heißt es aus dem Unternehmen. Dabei wird wohl ein neuer Notfallplan durchgesprochen.

Wie berichtet, waren der Hardware-Ausfall im Telekommunikationsnetz vom Montag zwar rasch erkannt und das zentrale Steuerteil sofort ausgetauscht worden. „Nur, nach so einem Eingriff dauert es, bis die Balance wieder vollkommen hergestellt ist“, betonte Ohnewas-Schützenauer. Rasch reagierten indes Rettung, Feuerwehr und Polizei, die via Internet Handynummern für Notfälle bekannt gaben.

Matthias Lassnig, Kronen Zeitung

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