14.10.2019 12:35 |

Warnung des BMI

Ausfälle bei Notrufnummern wegen „Hardware-Fehler“

Seit Montagvormittag ist es in mehreren Bundesländern, insbesondere im Osten des Landes, immer wieder zu Ausfällen bei den Notrufnummern gekommen! 122, 133 und 144 - also Feuerwehr, Polizei und der Rettungsdienst - waren davon betroffen. Laut A1 sei der Defekt bereits behoben, die volle Funktionalität seit 13.15 Uhr wiederhergestellt.

Ab etwa 11 Uhr traten die ersten Probleme im Telekom-Netz auf, auch die Notrufnummern waren betroffen. Der Grund: Laut A1 dürfte es sich um einen Hardware-Fehler im Computersystem gehandelt haben. „Der Schaden ist mittlerweile behoben, das fehlerhafte Teil ausgetauscht“, sagte Unternehmenssprecherin Livia Dandrea-Böhm.

Notruf mehrfach machen
Auch das Innenministerium hatte dazu um 11.30 Uhr eine Warnmeldung ausgeschickt, unter anderem über das landesweite Warnsystem „Katwarn“. Es werde mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet, hieß es. Im Notfall solle man den Notruf mehrfach bzw. über verschiedene Anbieter wählen. „In der Leitung bleiben, wenn Sie einen Freiton hören“.

Auf Euro-Notruf ausweichen
Bundesrettungskommandant Gerry Foitik empfahl gegenüber dem ORF, „im Notfall mehrfach den Notruf 144 zu probieren“. Wenn das nicht funktioniere, solle man versuchen, den Euro-Notruf 112 anzurufen. „Dieser wird unter Umständen anders geroutet.“

Ersatznummern für Wien
Die Stadt Wien gab wegen der Ausfälle Ersatznummern von Rettung und Feuerwehr per Twitter bekannt. „Die Notfall-Einrichtungen in den Stationen der Wiener Linien leiten Notrufe an die Zentralen von Rettung, Feuerwehr oder Polizei weiter“, informierte das Rathaus. In Notfällen könne man auch die nächste Polizeiinspektion, Rettungsstation oder Feuerwehrwache aufsuchen.

Feuerwehr statt Rettung alarmiert
Im Zuge des Ausfalls kam es auch zu einem Zwischenfall: Im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen wurden laut ORF Feuerwehrleute als Ersthelfer alarmiert, weil die Rettung nicht erreichbar war. Der Mitarbeiter einer Firma hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen. Die alarmierten Feuerwehrleute leisteten schließlich Erste Hilfe, bis die Rettung eintraf.

In Tirol wurden wegen der Störung die Feuerwehrzentralen besetzt. Bürger, die in einem Notfall bei den Notrufnummern nicht durchkommen, wurden aufgerufen, die nächste Feuerwehrstation direkt aufzusuchen. Diese sind mittels Funk direkt mit der Leitstelle verbunden und können im Not- bzw. Einsatzfall umgehend reagieren, berichtete das Land. Von dort aus werden dann die Einsatzorganisationen regulär zu den jeweiligen Einsatzorten disponiert.

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