11.10.2019 13:40 |

Geld in Ofen versteckt

Mann verheizt halbe Million Euro seines Freundes

Im deutschen Städtchen Soest hat der Besitzer einer Werkstatt einen Freund gebeten, während seines Urlaubs nach dem Rechten zu sehen. Weil es kalt war, warf dieser einen Heizkessel an - mit drastischen Folgen, denn im Ölofen waren 540.000 Euro versteckt. Der Fall endete vor Gericht.

Als der Werkstattbesitzer sein Erspartes im Heizkessel versteckte, traf er sogar noch eine Sicherheitsvorkehrung und demontierte die Anlage. Als er im Dezember 2014 für zwei Wochen auf Urlaub fuhr, bat er einen Freund, in dieser Zeit auf die Werkstatt aufzupassen. Als die Temperaturen sanken, wollte dieser einheizen und baute daher die Anlage wieder zusammen - das Geld verbrannte.

Richter wiesen die Klage ab
Als der Werkstattbesitzer vom Urlaub zurückkehrte, war sein Erspartes nur noch Asche. Gerade einmal 20.000 Euro konnte er dank der Überreste über die Deutsche Bundesbank rekonstruieren. Den Rest wollte er jetzt vom einstigen Freund einklagen. Am Geldbetrag gibt es gar keine Zweifel, dennoch erklärten die Richter, dass niemand hätte erahnen können, dass in der Heizung Geld steckt. Sie wiesen die Klage ab.

Der Werkstattbesitzer kann noch in Revision gehen, die Frist läuft laut Angaben des Gerichts aber bereits in wenigen Tagen ab.

Kronen Zeitung

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