Auftragsschwindel:

Falscher britischer Einkäufer betrog Firma

Schaden in fünfstelliger Höhe verursachte ein unbekannter Betrüger via E-Mail bei einer Firma in Linz-Land. Er gab sich als britischer Einkäufer der Firma „John Lewis“ aus und bestellte 32 Paletten voll Waren.

Ein bisher unbekannter Täter trat im Juli 2019 per E-Mail mit einer Firma im Bezirk Linz-Land in Kontakt und zeigte Interesse, in eine Geschäftsverbindung treten zu wollen. Er gab sich glaubhaft als „Peter Simpson“, Einkäufer der englischen Firma „John Lewis“, aus und trat mit der E-Mailadresse info@johnlewisstores.com mit der Firma in Kontakt.

Falsche Mailadresse-Endung
Die tatsächlichen E-Mailadressen der Firma „John Lewis“ enden jedoch mit @johnlewis.co.uk.
Der Unbekannte bestellte 72 Europaletten Waren. Die Firma „John Lewis“ wurde von der Firma anschließend anhand der UID-Nummer überprüft.

Nicht so viel lagernd
Da insgesamt aber nur 32 Europaletten der bestellten Waren lagernd waren, wurde vorerst diese Teilmenge am 4. September 2019 nach England geliefert und dort am 9. September 2019 gegen Unterschrift übernommen.

Unbekannter Peter Simpson
Am 8. Oktober 2019 reiste der Geschäftsführer der Firma persönlich nach London, um sich mit „Peter Simpson“ zu treffen. Als er bei der Firma „John Lewis“ eintraf, wurde ihm aber mitgeteilt, dass es dort keinen Einkäufer mit diesem Namen gebe und dass auch kein Auftrag seitens der Firma existiere.
An der Lieferadresse befindet sich auch kein zur Firma „John Lewis“ gehörendes Objekt.
Die Schadenshöhe beläuft sich laut Polizei auf einen Betrag in fünfstelliger Höhe.

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