04.10.2019 10:42 |

„Hayabusa“-Mission

Sonde setzt Mikrolander über dem Asteroid Ryugu ab

Ende Juni 2018 hat die japanische Raumsonde „Hayabusa 2“ nach mehr als dreieinhalb Jahren Flug den erdnahen Asteroiden Ryugu erreicht. Vor einem Jahr hat sie erstmals erfolgreich zwei Mikrolander auf den rund 900 Meter großen Himmelskörper abgeworfen, am Donnerstag hat sie einen weiteren Erkundungsroboter über Ryugu ausgesetzt.

Der kleine Kundschafter „Minerva-II2“ soll Daten zur Dichte des Asteroiden sammeln. Die Sonde setzte ihn aus einer Entfernung von einem Kilometer über dem Asteroiden aus, wie die japanische Raumfahrtbehörde JAXA bekannt gab.

„Hayabusa2“ soll 2020 auf Erde zurückkehren
Der kleine trommelförmige Kundschafter wird fünf Tage lang insgesamt acht Mal um den Äquator des Asteroiden kreisen, bevor er auf Ryugus Oberfläche aufsetzen soll. Es ist die letzte Mission der „Hayabusa2“. In Kürze wird die Sonde den Asteroiden verlassen und Ende nächsten Jahres zur Erde zurückkehren. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

Im Rahmen der „Hayabusa 2“-Mission soll zum einen erforscht werden, ob das Wasser auf der Erde in Teilen auch von Asteroiden stammen könnte, zum andern will man genaue Informationen über die Zusammensetzung eines potenziell für die Erde gefährlichen Asteroiden sammeln, um Abwehrmöglichkeiten zu entwickeln.

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