Für die texanische Hauptstadt hätten vor allem die außergewöhnlichen Anstrengungen gesprochen, die dort infrastrukturell unternommen werden. "Erstmals in der Geschichte der Formel 1 in den USA wird nun eine Weltklasse-Anlage speziell für dieses Event von Grund auf neu gebaut", erklärte Ecclestone nach der Vertragsunterzeichnung. Wo genau sich die neue Strecke befinden wird, war vorerst allerdings noch nicht bekannt.
"Wir haben schon seit einigen Jahren intensiv zusammengearbeitet, um dieses großartige Event nach Austin in Texas und zurück in die USA zu bringen", so die US-Veranstalter. In der jüngeren Vergangenheit war die Formel 1 in den Staaten hauptsächlich auf Straßenkursen oder in Renn-Ovalen wie jenem in Indianapolis ausgetragen worden. Die neue Strecke soll speziell den Bedürfnissen der Formel 1 angepasst werden.
"Zur rechten Zeit am rechten Ort"
Seit der Vertrag mit Indianapolis 2007 ausgelaufen war, hatte sich Ecclestone stets bemüht, wieder auf dem US-Markt Fuß zu fassen. Mehrere Fantasie-Szenarien waren angedacht gewesen - darunter ein Rennen im Zentrum von New York. "Bei der Erreichbarkeit aller Schlüsselelemente für einen Grand Prix können mit Austin nur wenige Städte in Amerika mithalten", versicherte Veranstalter Tavo Hellmund. "Wir sind zur rechten Zeit am rechten Ort."
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