Deutliche Worte

Verstappen-Vater zählt RB an: „Verlorenes Jahr“

Formel 1
03.10.2019 07:39
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nur ein Podestplatz nach der Sommerpause - das ist die magere Bilanz von Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Viel zu wenig für die Ansprüche des jungen Niederländers. Sein Vater Jos nimmt vor allem den Rennstall in die Pflicht. Laut ihm droht seinem Sohnemann bereits das nächste „verlorene Jahr“.

„Wir sollten jetzt näher an der Spitze dran sein, aber es ist härter als erwartet“, zeigt er sich gegenüber „Ziggo“ unzufrieden. „Es ist sehr frustrierend, dass wir vor der Sommerpause ein paar gute Rennen hatten, aber nach der Sommerpause stehengeblieben sind, während andere klare Fortschritte gemacht haben.“ Damit spricht er vor allem die Stärke von Ferrari an. Drei der vier Rennen nach der Pause konnten die Italiener gewinnen.

„Max kann momentan nicht viel machen, wir hängen vom Team ab“, stellt Jos klar. Seit 2016 fährt der 22-Jährige für Red Bull. Um den WM-Titel konnte er nie wirklich mitkämpfen. Der Vater des RB-Fahrers zählt die „Bullen“ an: „Er tut alles, was in seiner Macht steht. Aber es liegt nicht an ihm, und das macht es so schwierig. Setzt ihn in ein gutes Auto und er wird um die Meisterschaft fahren. Wir sind jetzt seit einigen Jahren bei Red Bull und es sieht nicht so aus, als könnten wir nächstes Jahr um die WM kämpfen.“

„Mache mir wirklich Sorgen“
Das Team müsse einige Dinge ändern, um in der Lage zu sein, um den Titel zu kämpfen. Es gilt, die Lücke zu Mercedes und nun auch zu Ferrari zu schließen. Gelingt das nicht, könnte 2020 „ein weiteres verlorenes Jahr“ werden, so Jos Verstappen. Hoffnung auf Besserung hat er derzeit nicht: „Warum sollten wir in der Lage sein, die Lücke im kommenden Jahr zu schließen? Ich mache mir wirklich Sorgen.“

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