27.09.2019 10:39 |

22 Jahre danach

Harry durchschritt wie Diana Minenfeld in Angola

Im Jänner 1997 schritt Prinzessin Diana mit einer Splitterschutzweste und einem Schutzvisier vor dem Gesicht durch ein gesichertes Minenfeld bei der Stadt Huambo. Die Bilder von ihr gingen um die Welt und machten auf das Problem aufmerksam, das auch heute noch nicht gelöst ist. Immer noch gibt es mehr als 1000 Minenfelder. Ihr jüngster Sohn Prinz Harry hat am Freitag, 22 Jahre nach ihr, denselben Ort mit demselben Sprengmeister besucht, der seine Mutter einst begleitete. 

Der 35-Jährige, der mittlerweile selbst Vater eines Sohnes ist, will das Herzensprojekt seiner Mutter zu seiner Sache machen und neue Halo-Trust-Projekte starten. Zugleich wollte er sich davon überzeugen, wie in der einst hochgefährlichen Region um Huambo nach der Beseitigung der Landminen heute wieder die Normalität des Alltags eingekehrt ist.

Das Orthopädie-Zentrum für die vielen von Minen verstümmelten Menschen, das Diana einst besuchte, soll nun nach ihr benannt werden - eine späte Verbeugung vor ihrem Engagement für einen Minen-Bann.

Sprengmine zerstört
Mit einer blauen Splitterschutzweste bekleidet hat der britische Prinz Harry in Angola auch eine Sprengmine gezündet und zerstört. Nahe einem Camp des britischen Halo Trusts bei dem Ort Dirico stellte er am Freitagmorgen vor laufenden TV-Kameras den Zündkreis her. In sicherer Entfernung explodierte der Sprengkörper in der Savannenlandschaft, ohne Schaden anzurichten.

Obwohl allein der Halo Trust mehr als 100.000 Relikte des jahrzehntelangen blutigen Konflikts in dem afrikanischen Land zerstört hat, gibt es noch immer mehr als 1000 Minenfelder, die die Bevölkerung bedrohen.

Zehntägige Afrikareise
Harry (35) und seine Ehefrau Meghan (38) befinden sich seit Montag auf einer zehntägigen Afrikareise, die in der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt begonnen hatte. Auch ihr Sohn Archie absolvierte einen offiziellen Termin. Mit seinen Eltern besuchte er Erzbischof Desmond Tutu. Prinzessin Diana starb am 31. August 1997 bei einem Verkehrsunfall in Paris. 

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