20.09.2019 11:55 |

Flut an Anzeigen

Biker rast Polizei mit mehr als 200 km/h davon

Mit bis zu 200 km/h ist ein Motorradfahrer am Donnerstag auf der A2 südlich von Wien vor der Polizei geflohen. Zuvor hatte der 25-jährige Verdächtige bereits auf der Südosttangente (A23) gehörig Gas gegeben und war in der 80er-Zone mit 152 km/h dahingebraust. Dennoch konnte der Biker der Polizei nicht entkommen.

Einer Zivilstreife war der Motorradfahrer am Donnerstagvormittag auf der A23 in Fahrtrichtung Süden ins Auge gesprungen - kein Wunder, war der Biker immerhin nahezu doppelt so schnell wie erlaubt in der 80er-Zone unterwegs.

Mehr als 200 km/h Spitze
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, woraufhin der Rowdy auf rund 180 km/h beschleunigte. Nach Ende der 100er-Zone auf Höhe der SCS beschleunigte der Mann sein Bike noch einmal und raste mit bis zu 198 km/h dahin. „Da sich das Motorrad selbst bei dieser Geschwindigkeit noch von dem Dienstkraftfahrzeug entfernen konnte, wird eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h angenommen“, so Polizeisprecher Paul Eidenberger am Freitag.

Bei Guntramsdorf war die wilde Jagd jedoch zu Ende, Beamte konnten den Motorradfahrer schlussendlich stoppen. Seinen Führerschein ist der 25-jährige Verdächtige los. Die Liste seiner großteils schwerwiegenden Vergehen ist lang. Der mutmaßliche Raser muss „mit einer hohen Geldstrafe rechnen“, so Eidenberger.

25 Anzeigen für Alkolenker in Wien
Insgesamt 25 Anzeigen kassierte auch ein Autofahrer am Donnerstag im Wiener Bezirk Floridsdorf. Der Mann war zuvor mit 140 km/h durch die Bundeshauptstadt gerast, hatte dabei Drogen intus und überdies 1,92 Promille Alkohol im Blut.

Der Pkw-Lenker stoppte sich schließlich quasi selbst, als er mit dem Wagen einen Randstein touchierte, wodurch das Auto nicht mehr fahrtüchtig war. Der 32-Jährige wird laut Polizei unter anderem wegen Fahrens gegen die Einbahn, Missachtung des Rotlichts und Geschwindigkeitsüberschreitung angezeigt.

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