95-Meter-Absturz

Vespa-Stuntman (41): „Das mach‘ ich nie wieder“

„Diesen Blödsinn würde ich nicht nochmal machen!“ Günter Schachermayr (41) aus Steyr in Oberösterreich stürzte beim Weltrekordversuch im Drachensteigen auf einer Vespa aus 95 Metern Höhe in den Wolfgangsee ab. Er denkt aber bereits an den nächsten Stunt ...

„Krone“: Ihr Versuch, beim Drachensteigen mit der Vespa über den Wolfgangsee zu fliegen, endete mit einem Absturz.
Günter Schachermayr: Dieser Weltrekordversuch war der gefährlichste meines Lebens, das würd‘ ich auf keinen Fall wieder probieren. Es war geplant, dass ich von einem Bananenboot aus starte – das ist aber leider kurz vorher kaputt geworden. Außerdem war mein Startgewicht mit 145 Kilogramm viel zu schwer. Darum hatten wir beim Start riesige Probleme, ich hab’ mir eine Fleischwunde am Fuß zugezogen. Dann war ich aber doch in der Luft.

Wie kam es zum Unfall?
Nach 20 Minuten hat der Wind gedreht. Beim Absturz hab ich mich Gott sei Dank rechtzeitig von der Vespa gelöst. Die ist kaputt, ich hab‘ das mit Kopfweh überstanden. Wenn mich das Fahrzeug getroffen hätte, wär‘ ich jetzt vermutlich tot oder im Rollstuhl.

Was kommt als Nächstes?
Ich werde in Florida mit meiner Vespa senkrecht über ein vier Kilometer langes Stahlseil fahren. Ein Hubschrauber spannt es. In Amerika laufen schon Spots darüber im Fernsehen.

Wie steht Ihre Familie zu Ihrem gefährlichen Hobby?
Meine Familienangehörigen sind bei jedem Stunt dabei. Falls es zu einem tödlichen Unfall kommen sollte, wollen sie in meinen letzten Sekunden dabei sein und nicht von der Polizei informiert werden.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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