10.09.2019 13:41 |

In den Sommerferien

Salzburger Notarztheli hob am häufigsten ab

Insgesamt 4997 Einsätze flogen die Hubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung zwischen Ende Juni und Anfang September. Am häufigsten hob mit 396 Mal dabei der Salzburger Notarzthubschrauber Christophorus 6 während der Sommerferien ab. An zweiter Stelle der Einsatzstatistik rangiert Christophorus 9 aus Wien mit 394 Einsätzen. 

Als einsatzstärkstes Bundesland weist die Statistik Niederösterreich mit 1099 Flugrettungseinsätzen aus, gefolgt von der Steiermark (751 Einsätze) und Tirol mit 698 Einsätzen. Salzburg liegt mit 434 Einsätzen im Bundesländervergleich auf sechs nach Oberösterreich mit 670 und Kärnten mit 441 Einsätzen. Wien bildet das Schlusslicht mit 123 Einsätzen, im Burgenland wurde 316 Mal geflogen, in Vorarlberg 176 Mal. Zudem gab es 289 Einsätze im benachbarten Ausland.

„Die hohe Einsatzzahl zeigt, wie wichtig die Notarzthubschrauber für die notärztliche Versorgung Österreichs sind“, betont Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

Einsätze bei Tag und bei Nacht
Gerade die Sommermonate hätten wieder aufgezeigt, wie breit das Einsatzspektrum der Flugrettung ist, heißt es weiter vom ÖAMTC. Bedingt durch Temperaturen jenseits der 30 Grad lag einer der Einsatzschwerpunkte demnach erwartungsgemäß bei internistischen und neurologischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall (2233 Einsätze). Mit rund zehn Prozent aller Alarmierungen liegen Sport- und Freizeitunfälle im alpinen Bereich auf Platz 2 der Sommerstatistik.

An Samstagen besonders oft im Einsatz
450 Mal mussten die Hubschrauber des Clubs abheben, um Opfer von Unfällen im Haushalt zu versorgen, 440 Mal waren Verkehrsunfälle der Grund für einen Einsatz. In Summe flogen die Christophorus-Hubschrauber im Sommer 236 Einsätze bei Dunkelheit. Einsatzstärkster Tag war Samstag, der 6. Juli, mit 96 geflogenen Einsätzen, gefolgt von Samstag, dem 29. Juni, mit 92 Einsätzen. 

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