09.09.2019 07:12 |

Bei Leclerc-Sieg

Trotz Ferrari-Triumph: Höchststrafe für Vettel

Riesenfrust bei Sebastian Vettel: Während sein Ferrari-Kollege siegte, drehte sich der Vierfach-Champ früh aus dem Rennen, blieb punktelos und wurde sogar überrundet.

Nur Vierter nach dem Qualifying, in Rennrunde sieben ein Dreher in der berühmten Schikane „Variante Ascari“ – und dann noch eine 10-Sekunden-Strafe, weil er Lance Stroll bei der Rückkehr auf die Strecke abdrängte: Sebastian Vettel war der große Verlierer des Ferrari-Heimrennens in Monza!

Genau 99 Punkte Rückstand auf WM-Leader Lewis Hamilton hatte Vettel vor dem Rennen in Monza, war damit noch die Nummer 1 bei Ferrari. Das war einmal. Nach dem 13. Platz in Monza liegt er nun mit 115 Punkten Rückstand als Fünfter hinter seinem Team-Kollegen Charles Leclerc. Die Folge einer Kette von Rückschlägen für Vettel.

In Bahrain drehte sich Vettel im Duell gegen Hamilton, verpasste als Fünfter das Podium. Den Sieg in Kanada verlor er nach einer Strafe, weil er mit Hamilton im Nacken das Auto kurz verlor. In Österreich verpatzte ihm die Technik das Qualifying, er wurde im Rennen Vierter. Ein Auffahrunfall mit Verstappen bescherte ihm in Silverstone Platz 16.

Und in Monza legte er noch eins drauf: Nach dem Qualifying hatte sich der Deutsche darüber beschwert, dass ihm Leclerc keinen Windschatten gegeben hatte, dann warf er an vierter Stelle liegend das Rennen früh weg. Die Höchststrafe in Runde 35: Vettel wurde vom Spitzenduo Leclerc und Hamilton überrundet.

„Seb wird aufstehen“
Trotzdem hält ihn auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff noch für gefährlich: „Seb ist vierfacher Weltmeister. Gute Leute stehen nach Niederlagen wieder auf. Und er wird wieder aufstehen.“

Stefan Burgstaller, Kronen Zeitung

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