07.09.2019 08:09 |

Kleinkind unter Opfern

Porsche raste in Berlin auf Gehweg - vier Tote!

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der deutschen Hauptstadt Berlin sind am Freitagabend vier Menschen getötet worden. Ein Porsche geriet im Zentrum der Hauptstadt auf einen Gehweg und erfasste die Opfer, darunter ein Kleinkind. Drei weitere Menschen, unter ihnen der Fahrer des Autos, wurden laut Einsatzkräften schwer verletzt. Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr sprach von einem „Bild des Schreckens“.

Der Porsche SUV war kurz nach 19 Uhr an der Ecke Invalidenstraße und Ackerstraße im Bezirk Berlin-Mitte über einen Gehweg in einen Bauzaun gerast und in einem verwilderten Baugrundstück gelandet. Auf dem Gehsteig spazierende Passanten, darunter auch das etwa drei Jahre alte Kind, wurden von dem Wagen erfasst. „Wir haben vier schwerstverletzte Menschen auf dem Gehweg vorgefunden, bei denen sofort Wiederbelebungsmaßnehmen eingeleitet werden mussten“, schilderte der Sprecher - doch ohne Erfolg.

Frau verlor bei Unfall ihre Mutter und ein Kind
Wie die „Bild“-Zeitung schreibt, waren zwei der Opfer - eine ältere Frau und das Kind - die Mutter bzw. Kind einer Passantin, die bei dem Horrorunfall - zumindest körperlich - unversehrt blieb. Laut Feuerwehr hatte sie ein weiteres Kind dabei, das ebenfalls nicht verletzt wurde. Die Frau musste demnach vor Ort betreut werden.

„Gehen von einem Verkehrsunfall und keiner Vorsatztat aus“
Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht gänzlich geklärt. „Nach bisherigen Erkenntnissen gehen wir von einem Verkehrsunfall und keiner Vorsatztat aus“, sagt ein Polizeisprecher. Diese Annahme stütze sich auf die Aussagen von Zeugen. Auf Twitter bitten die Beamte, „Spekulationen aus Rücksicht auf die Angehörigen zu unterlassen“. Zuvor war in dem sozialen Netzwerk unter anderem über ein illegales Autorennen spekuliert worden. „Es gibt derzeit keine Erkenntnisse, dass ein zweites Fahrzeug involviert war“, hieß es dazu von der Polizei.

Lenker und Mitfahrende schwer verletzt
Der Lenker sei schwer verletzt zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gekommen, zwei weitere Insassen - laut „Bild“ eine Frau, auf der Rückbank saß dem Bericht zufolge ein sechsjähriges Mädchen - wurden ebenfalls schwer verletzt. Auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern suchte die Feuerwehr mit einer Wärmekamera zwei Stunden lang den Unfallort ab, um sicherzugehen, dass alle Unfallopfer geborgen wurden.

Bei dem Unfallfahrzeug handelt es sich um einen Porsche-Sportgeländewagen. Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt. Zahlreiche Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. Von der Polizei waren zudem mehrere Mannschaftstransporter am Unfallort. Krankenwagen warteten hintereinander. Anwesende Zeugen wurden befragt, um den Unfallhergang zu klären.

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