04.09.2019 17:00 |

Von Polizei überführt

Duo verübte 17 Einbrüche in nur einem Monat

Zwei „dicke Fische“ sind der steirischen Polizei ins Netz gegangen. Bereits im April wurden zwei Rumänen (31 und 32 Jahre alt) festgenommen, die drei Einbrüche in Juweliergeschäfte in Gratkorn, Bruck und Wiener Neustadt (NÖ) begangen haben. Nach mühevoller Kleinarbeit kam nun noch mehr ans Tageslicht.

Einer der Rumänen hatte einen Wohnsitz im Bezirk Leoben, dort fanden die Ermittler des Landeskriminalamtes auch die Beute der Juweliereinbrüche. Fall abgeschlossen? Mitnichten! Die in mehreren Ländern gesuchten Einbrecher hatten sich in nur einem Monat nämlich noch weitere Male ordentlich „bedient“, in Summe wurden dem Duo 18 Einbrüche (17 in der Steiermark) nachgewiesen.

Neben den Juweliergeschäften machten sie in der Obersteiermark und im Murtal auch nicht vor Gaststätten, Firmen und einem Wohnhaus Halt. „Dort haben sie in erster Linie Bargeld gestohlen, weshalb wir kein Diebesgut außer dem Schmuck gefunden haben“, erzählt ein Ermittler.

Rumänen in die Enge getrieben
Auf die Spur kam man dem Duo nach mühevoller Kleinarbeit: „Wir haben über Monate hinweg zahlreiche Spuren von den Tatorten wie Fingerabdrücke ausgewertet. Wir wissen auch, dass sie in anderen Ländern wegen Diebstählen gesucht werden.“ In die Enge getrieben, zeigten sich die Rumänen, die in der Justizanstalt Leoben einsitzen, letztlich auch geständig.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch
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