Neun Verurteilte

Frau des Schlägerei-Toten erwartet drittes Kind

Nach einer Schlägerein in Regau sitzen neun Angeklagte (zwischen 18 und 32 Jahren) vor der Welser Richterin. Wegen Raufhandels und einer wegen Körperverletzung. Der Tod eines Familienvaters (29) ist aber beim Prozess in Wels nur ein Nebenthema. Besonders tragisch: Die Frau des Toten erwartet demnächst ihr drittes Kind...

Nach der Schlägerei unter zwei mazedonischen Familien lag ein 29-jähriger, zweifacher Familienvater - seine Ehefrau erwartet demnächst das dritte Kind - tödlich verletzt in der Shisha-Bar. Wer die tödlichen Stiche geführt hat, konnte nicht ermittelt werden. Der Tod des Mannes ist daher beim Prozess kaum ein Thema.

20-Jähriger leugnet Messerstich
Hingegen wird einem 20-jährigen Österreicher mit mazedonischen Wurzeln vorgeworfen, er hätte einen 19-Jährigen aus dem gegnerischen Clan dabei einen Leberstich zugefügt, doch dieser leugnet. „Er ist friedlich mit seinen Cousins in der Bar gesessen, als sie von der verfeindeten Familie angegriffen wurden“, so Anwalt Andreas Mauhart.

Schuldspruch
Trotzdem: Schuldspruch und 30 Monate Haft, zehn davon unbedingt. Die übrigen Angeklagten wurden zu Strafen zwischen sechs bis acht Monaten bedingt verurteilt. Einer muss außerdem 800 Euro Geldstrafe zahlen.

Claudia Tröster/Kronen Zeitung

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