30.08.2019 15:00 |

Polizei-Großeinsatz

Abschiebe-Flug: 12 verurteilte Straftäter an Bord

Insgesamt 46 nigerianische Staatsbürger wurden am Donnerstag in einen Charterflieger der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex gesetzt und von Wien-Schwechat aus in deren Heimatland ausgeflogen. 27 der Passagiere wurden auf rot-weiß-rote Initiative abgeschoben – darunter auch verurteilte Straftäter.

Schwere Körperverletzung, Drogen- und Waffenhandel, gefährliche Drohung, Widerstand gegen die Staatsgewalt – jene Strafdelikte, wegen denen insgesamt zwölf der von Wien-Schwechat ausgeflogenen Nigerianer in Österreich bereits rechtskräftig verurteilt worden sind.

Die weiteren 15 Personen, die von der rot-weiß-roten Behörde in den Frontex-Charterflieger nach Lagos gesetzt wurden, befanden sich illegal in unserem Land. Die restlichen 19 Passagiere an Bord stammten unter anderem aus Deutschland, Ungarn und der Schweiz.

30 Illegale in Lastwagen auf Autobahn entdeckt
Schreckliche Erinnerungen an das A4-Flüchtlings-Drama kommen bei einer aktuellen Meldung aus Nordmazedonien auf: Wenige Kilometer nach der griechischen Grenze entdeckten Polizisten auf der Autobahn bei Strumica einen am Fahrbahnrand abgestellten Lastwagen. Vom Lenker keine Spur.

Die Beamten befürchteten bereits das Schlimmste. Und tatsächlich: Als sie die hinteren Türen öffneten, bot sich ihnen ein schreckliches Bild: 30 Flüchtlinge (darunter auch Kinder) harrten zusammengepfercht im dunklen Laderaum aus. Die positive Nachricht: Alle waren - wenn auch teils gesundheitlich angeschlagen - noch am Leben.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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